23.08.2024, 12:39
18. Mai 2018
#9
Ort: Quelii Sektor - Dathomir
Zeit: Jahr 23 nach Endor
auf dem Sith Reaper Shadow
Im Quartier von Kirana
Meine Gedanken überschlagen sich. Ich lasse das eiskalte Wasser über meine Haut prasseln. Was habe ich nur getan? Das darf nicht sein. Ich kann das nicht zulassen. Es ist falsch. Kara ist verletzlich, sie verlässt sich auf mich. Ich muss sie beschützen. Da kann ich nicht einfach diese Gefühle, die so lange schon in mir schlummern, zulassen. Ich muss mich beherrschen. Immer wieder erscheint vor meinem geistigen Auge diese Berührung. Die Berührung unserer Lippen, die aufeinander treffen. Diese weiche, sinnliche Berührung, die alles in mir zum explodieren gebracht hat. Ihre erwartungsvollen Augen, die in diesem Moment leuchteten wie Diamanten. Ich habe mich total in ihnen verloren. Sie waren in dem Moment wie ein Anker, der mich zu sich zog. Ich bin dieser Frau total verfallen. Das darf auf keinem Fall so weitergehen. Ich darf das nicht zulassen. Doch diese Gedanken. Es lässt mich einfach nicht los. Ich wasche mich und atme dabei tief durch. Eine kurze Meditation sollte mir da helfen.
Nach der Dusche fühle ich mich sauber, jedoch ist mein Geist nicht frei. Ich bin glücklich und gleichzeitig traurig. In Leinenhose und Hemd bekleidet komme ich zurück in den Hauptraum, wo Kara vor dem Panorama steht und gedankenverloren hinaus ins All schaut.
Da wir zur Zeit durch den Hyperraum springen, ist hier nur verzerrter Raum zu sehen. Ich trete hinter sie und lege beide Hände auf ihre Hüfte, jede auf eine Seite. Ich lehne mich vorsichtig an ihren Rücken, mein Gesicht vergräbt sich in ihrem Haar. Ich atme tief ein. Es riecht so wunderbar. Doch ich weiß, dass ich dies hier nicht darf. Ich darf mich von niemandem abhängig machen, weil genau das meine Schwäche wäre. Ich will nicht schwach sein. Doch ich kann mich kaum wehren.
Kara lehnt sich an mich. Ihre Wange liegt nun an meiner Wange. Sie nimmt ihre Hände und zieht meine um ihren Körper herum, sodass ich sie nun von hinten umarme. Sie hält meine Hände fest, hat die Augen geschlossen. Ich möchte grad sagen, dass wir das nicht dürfen, als sie flüstert "bitte sag jetzt nichts. Ich weiß was du sagen willst und ich möchte es nicht hören. Nicht jetzt. Genieße einfach den Augenblick.... bitte." Ich nicke fast unmerklich. Dann schließe auch ich meine Augen und atme einfach nur tief ein und aus.
Ich weiß nicht wie lange wir so gestanden haben. Ich mit ihr in meinem Arm und unsere Augen geschlossen. Plötzlich meint Kara "wohin fliegen wir?" Ich öffne meine Augen. "Susevfi. Das liegt im Quence Sektor. Das ist ganz weit weg vom Quelii. Wir müssen mehrere Sprünge machen um zum Ziel zu kommen. " Sie nickt "okay. Wer lebt dort? Verbündete von dir?" Ich lächle "ja. Es ist eine Ordenswelt. Die Jensaarai leben dort. Wir haben sie damals überzeugen können, sich dem Orden anzuschließen." Ich kuschel mich dicht an Kara, spüre ihre Körperwärme, während ihr Rücken an meinem Bauch gedrückt ist. Meine Arme umschlingen ihre Taille. Sie hält meine Arme fest, hat sich an mich gelehnt und wir beide genießen diese Zweisamkeit.
"Erzähl mir mehr von dem Orden." bittet sie mich. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und ich fange an zu erzählen. Zwischendurch werden wir mit Meldungen unterbrochen, die ich von der Brücke erhalte. Es wird auch ein Meeting geben. Doch für den Moment bin ich für Kara da. Ich erzähle, beantworte Fragen und genieße die Zeit mit ihr zusammen.
Später lasse ich sie allein mit einigen Flimsis und Pads mit Informationen über den Orden inklusive des Kodex'. Sie beginnt zu lesen und ich gehe zum Meeting. Es wird besprochen, was die nächsten Schritte sind und wie wir weiter vorgehen. Ich spreche mit Natalija Raatko, Sith Lady von Sinistra. Wir bereden alles Wichtige, bevor ich dann zurück in mein Quartier gehe.
Kara hat dort viel gelesen und sich angeschaut. Ich lasse uns etwas zu essen fertigen und setze mich mit ihr an den Tisch. Wir essen gemeinsam. Sehnsüchtige Blicke treffen mich beim essen. Jeder Bissen fällt mir schwer. Ich spüre ihre Blicke auf mir. Ich möchte laut los schreien. Denn ich weiss genau, was sie fühlt. Ich fühle schliesslich genauso.
Floppy versucht grad ein kleines Knäuel Prunchti-Nudeln zu entwirren und tobt damit über den Tisch als Kara ihren Teller von sich schiebt. Ich schaue sie an "satt?" Sie nickt und dann steht sie auf. "Ich möchte mich etwas ausruhen" meint sie und geht in Richtung Schlafbereich. Ich nicke nur und bleibe sitzen. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Ich schließe die Augen. Bilder laufen vor meinem Auge ab. Alle Ereignisse seit dem Moment, seit dem ich Karas Gesicht, ihre Augen, zum ersten Mal sah. Die verschiedenen Facetten seitdem. Traurig, niedergeschlagen, ängstlich, erwartungsvoll, freudig, liebevoll, leidenschaftlich. So viele Gefühle, die auf mich einprasseln. Eine seltsame Verbindung zu Kara, die meine Sinne schwinden lässt, umfängt mich. Es ist wie ein Rausch. Ich #spüre ihre Wärme, obwohl sie nicht neben mir sitzt. Ich #höre ihren Atem deutlich von nebenan, als würde sie an mich gelehnt sein. Ich kann ihren Duft hier überall riechen.
Ich halte es nicht mehr aus. In Windeseile räume ich das Geschirr ab, packe es in die Reinigungseinheit. Dann gehe ich nach hinten zu den Schlafkabinen. Plötzlich bleibe ich stehen. In Zeitlupentempo bewege ich mich in Richtung ihres Bettes. Sie liegt dort, hat die Augen geschlossen. Doch ich #spüre genau, dass sie nicht schläft. Vor ihrem Bett bleibe ich stehen. Mein Atem droht zu versagen. Ich weiß nicht was ich hier tue. Dann öffnet sie ihre Augen. Sie schaut mich an. Dieser Blick durchdringt mich, ich weiß in diesem Moment, das ich komplett verloren bin. Verloren in ihr. Ich kann mich nicht bewegen. Ich bin wie erstarrt.
Kara steht auf. Ganz langsam. Ihr Blick ruht auf mir. Ihre Augen strahlen eine Leidenschaft aus, wie ich sie vorher noch nicht gesehen habe. Eine innere Unruhe erfasst mich. Sie steht direkt vor mir. Wir sind gleich gross. Unsere Gesichter sind direkt voreinander. Ich sehe ihr direkt in die Augen. Es ist als sehe ich in ihre Seele. Wie eine Offenbarung. Ich setze an mit "ich...." doch sie legt einen Finger auf meine Lippen und schüttelt kaum merklich den Kopf "nicht reden.... nicht jetzt" sagt sie.
Ich schlucke. Ich weiss genau, dass ich gleich einen Punkt überschreite, an dem ich nicht mehr zurück kann. Millisekunden halten mich davon ab, doch dann gewinnt das Gefühl, das seit Wochen, seit Monaten in mir schreit. Ich habe mich zu lange zurückgehalten. Die Vernunft explodiert in mir und das Gefühl breitet sich aus. Es ist wie die Macht selbst. Es hat mich eingenommen, umhüllt mich und wärmt mich. Ich #spüre das Licht und die Hoffnung wie nie zuvor.
Mein Gesicht beugt sich etwas vor. Und dann spürt auch mein Körper die Auswirkungen. Meine Lippen treffen auf Karas. Doch nicht nur so kurz, wie heute mittag noch. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, die meine Lippen auf ihren sind, bevor sie reagiert. Doch dann hat auch sie gemerkt, das ich nicht zurückweiche. Ihre Arme legt sie in meinen Nacken und zieht mich zu sich rüber. Unsere Lippen spielen miteinander. Wir küssen uns leidenschaftlich. Meine Arme liegen um ihre Taille, meine Hände streicheln sanft und leidenschaftlich über ihren Rücken. Ich drücke sie fest an mich. Ich spüre ihren Körper an meinem. Mein Blut schießt durch die Adern als wären wir auf einem Marathonlauf durch die Wüste Tattoines. Unsere innige Umarmung, der Kuss, die Leidenschaft. Alles um uns herum scheint miteinander zu verschmelzen. Ich spüre nur sie, ihren Atem, ihren Geschmack in meinem Mund, ihre Haut unter meinen Händen und ich fühle mich als könnte ich fliegen...
to be continued...
#9
Ort: Quelii Sektor - Dathomir
Zeit: Jahr 23 nach Endor
auf dem Sith Reaper Shadow
Im Quartier von Kirana
Meine Gedanken überschlagen sich. Ich lasse das eiskalte Wasser über meine Haut prasseln. Was habe ich nur getan? Das darf nicht sein. Ich kann das nicht zulassen. Es ist falsch. Kara ist verletzlich, sie verlässt sich auf mich. Ich muss sie beschützen. Da kann ich nicht einfach diese Gefühle, die so lange schon in mir schlummern, zulassen. Ich muss mich beherrschen. Immer wieder erscheint vor meinem geistigen Auge diese Berührung. Die Berührung unserer Lippen, die aufeinander treffen. Diese weiche, sinnliche Berührung, die alles in mir zum explodieren gebracht hat. Ihre erwartungsvollen Augen, die in diesem Moment leuchteten wie Diamanten. Ich habe mich total in ihnen verloren. Sie waren in dem Moment wie ein Anker, der mich zu sich zog. Ich bin dieser Frau total verfallen. Das darf auf keinem Fall so weitergehen. Ich darf das nicht zulassen. Doch diese Gedanken. Es lässt mich einfach nicht los. Ich wasche mich und atme dabei tief durch. Eine kurze Meditation sollte mir da helfen.
Nach der Dusche fühle ich mich sauber, jedoch ist mein Geist nicht frei. Ich bin glücklich und gleichzeitig traurig. In Leinenhose und Hemd bekleidet komme ich zurück in den Hauptraum, wo Kara vor dem Panorama steht und gedankenverloren hinaus ins All schaut.
Da wir zur Zeit durch den Hyperraum springen, ist hier nur verzerrter Raum zu sehen. Ich trete hinter sie und lege beide Hände auf ihre Hüfte, jede auf eine Seite. Ich lehne mich vorsichtig an ihren Rücken, mein Gesicht vergräbt sich in ihrem Haar. Ich atme tief ein. Es riecht so wunderbar. Doch ich weiß, dass ich dies hier nicht darf. Ich darf mich von niemandem abhängig machen, weil genau das meine Schwäche wäre. Ich will nicht schwach sein. Doch ich kann mich kaum wehren.
Kara lehnt sich an mich. Ihre Wange liegt nun an meiner Wange. Sie nimmt ihre Hände und zieht meine um ihren Körper herum, sodass ich sie nun von hinten umarme. Sie hält meine Hände fest, hat die Augen geschlossen. Ich möchte grad sagen, dass wir das nicht dürfen, als sie flüstert "bitte sag jetzt nichts. Ich weiß was du sagen willst und ich möchte es nicht hören. Nicht jetzt. Genieße einfach den Augenblick.... bitte." Ich nicke fast unmerklich. Dann schließe auch ich meine Augen und atme einfach nur tief ein und aus.
Ich weiß nicht wie lange wir so gestanden haben. Ich mit ihr in meinem Arm und unsere Augen geschlossen. Plötzlich meint Kara "wohin fliegen wir?" Ich öffne meine Augen. "Susevfi. Das liegt im Quence Sektor. Das ist ganz weit weg vom Quelii. Wir müssen mehrere Sprünge machen um zum Ziel zu kommen. " Sie nickt "okay. Wer lebt dort? Verbündete von dir?" Ich lächle "ja. Es ist eine Ordenswelt. Die Jensaarai leben dort. Wir haben sie damals überzeugen können, sich dem Orden anzuschließen." Ich kuschel mich dicht an Kara, spüre ihre Körperwärme, während ihr Rücken an meinem Bauch gedrückt ist. Meine Arme umschlingen ihre Taille. Sie hält meine Arme fest, hat sich an mich gelehnt und wir beide genießen diese Zweisamkeit.
"Erzähl mir mehr von dem Orden." bittet sie mich. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und ich fange an zu erzählen. Zwischendurch werden wir mit Meldungen unterbrochen, die ich von der Brücke erhalte. Es wird auch ein Meeting geben. Doch für den Moment bin ich für Kara da. Ich erzähle, beantworte Fragen und genieße die Zeit mit ihr zusammen.
Später lasse ich sie allein mit einigen Flimsis und Pads mit Informationen über den Orden inklusive des Kodex'. Sie beginnt zu lesen und ich gehe zum Meeting. Es wird besprochen, was die nächsten Schritte sind und wie wir weiter vorgehen. Ich spreche mit Natalija Raatko, Sith Lady von Sinistra. Wir bereden alles Wichtige, bevor ich dann zurück in mein Quartier gehe.
Kara hat dort viel gelesen und sich angeschaut. Ich lasse uns etwas zu essen fertigen und setze mich mit ihr an den Tisch. Wir essen gemeinsam. Sehnsüchtige Blicke treffen mich beim essen. Jeder Bissen fällt mir schwer. Ich spüre ihre Blicke auf mir. Ich möchte laut los schreien. Denn ich weiss genau, was sie fühlt. Ich fühle schliesslich genauso.
Floppy versucht grad ein kleines Knäuel Prunchti-Nudeln zu entwirren und tobt damit über den Tisch als Kara ihren Teller von sich schiebt. Ich schaue sie an "satt?" Sie nickt und dann steht sie auf. "Ich möchte mich etwas ausruhen" meint sie und geht in Richtung Schlafbereich. Ich nicke nur und bleibe sitzen. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Ich schließe die Augen. Bilder laufen vor meinem Auge ab. Alle Ereignisse seit dem Moment, seit dem ich Karas Gesicht, ihre Augen, zum ersten Mal sah. Die verschiedenen Facetten seitdem. Traurig, niedergeschlagen, ängstlich, erwartungsvoll, freudig, liebevoll, leidenschaftlich. So viele Gefühle, die auf mich einprasseln. Eine seltsame Verbindung zu Kara, die meine Sinne schwinden lässt, umfängt mich. Es ist wie ein Rausch. Ich #spüre ihre Wärme, obwohl sie nicht neben mir sitzt. Ich #höre ihren Atem deutlich von nebenan, als würde sie an mich gelehnt sein. Ich kann ihren Duft hier überall riechen.
Ich halte es nicht mehr aus. In Windeseile räume ich das Geschirr ab, packe es in die Reinigungseinheit. Dann gehe ich nach hinten zu den Schlafkabinen. Plötzlich bleibe ich stehen. In Zeitlupentempo bewege ich mich in Richtung ihres Bettes. Sie liegt dort, hat die Augen geschlossen. Doch ich #spüre genau, dass sie nicht schläft. Vor ihrem Bett bleibe ich stehen. Mein Atem droht zu versagen. Ich weiß nicht was ich hier tue. Dann öffnet sie ihre Augen. Sie schaut mich an. Dieser Blick durchdringt mich, ich weiß in diesem Moment, das ich komplett verloren bin. Verloren in ihr. Ich kann mich nicht bewegen. Ich bin wie erstarrt.
Kara steht auf. Ganz langsam. Ihr Blick ruht auf mir. Ihre Augen strahlen eine Leidenschaft aus, wie ich sie vorher noch nicht gesehen habe. Eine innere Unruhe erfasst mich. Sie steht direkt vor mir. Wir sind gleich gross. Unsere Gesichter sind direkt voreinander. Ich sehe ihr direkt in die Augen. Es ist als sehe ich in ihre Seele. Wie eine Offenbarung. Ich setze an mit "ich...." doch sie legt einen Finger auf meine Lippen und schüttelt kaum merklich den Kopf "nicht reden.... nicht jetzt" sagt sie.
Ich schlucke. Ich weiss genau, dass ich gleich einen Punkt überschreite, an dem ich nicht mehr zurück kann. Millisekunden halten mich davon ab, doch dann gewinnt das Gefühl, das seit Wochen, seit Monaten in mir schreit. Ich habe mich zu lange zurückgehalten. Die Vernunft explodiert in mir und das Gefühl breitet sich aus. Es ist wie die Macht selbst. Es hat mich eingenommen, umhüllt mich und wärmt mich. Ich #spüre das Licht und die Hoffnung wie nie zuvor.
Mein Gesicht beugt sich etwas vor. Und dann spürt auch mein Körper die Auswirkungen. Meine Lippen treffen auf Karas. Doch nicht nur so kurz, wie heute mittag noch. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, die meine Lippen auf ihren sind, bevor sie reagiert. Doch dann hat auch sie gemerkt, das ich nicht zurückweiche. Ihre Arme legt sie in meinen Nacken und zieht mich zu sich rüber. Unsere Lippen spielen miteinander. Wir küssen uns leidenschaftlich. Meine Arme liegen um ihre Taille, meine Hände streicheln sanft und leidenschaftlich über ihren Rücken. Ich drücke sie fest an mich. Ich spüre ihren Körper an meinem. Mein Blut schießt durch die Adern als wären wir auf einem Marathonlauf durch die Wüste Tattoines. Unsere innige Umarmung, der Kuss, die Leidenschaft. Alles um uns herum scheint miteinander zu verschmelzen. Ich spüre nur sie, ihren Atem, ihren Geschmack in meinem Mund, ihre Haut unter meinen Händen und ich fühle mich als könnte ich fliegen...
to be continued...
