23.08.2024, 12:37
12. März 2018
#5
Ort: Quelii Sektor - Dathomir
Zeit: Jahr 23 nach Endor
auf dem Sith Reaper Shadow
Krankenstation
Ich sitze in der KS auf einer Pritsche und beobachte Kara. Sie liegt in einem der Betten und schläft. Ihre Gesichtszüge sehen entspannt aus. Ihr welliges Haar verdeckt einen Teil des Gesichtes. Dennoch sind die zarten Lippen und ein Teil des perfekten Gesichtes sichtbar. Sie ist so k.o. von den Strapazen der Gefangenschaft. Ich gehe zu ihr rüber. Sanft streiche ich vorsichtig mit einem Finger die Strähne aus ihrem Gesicht. Sie bewegt sich kurz, atmet tief ein und aus, dann schläft sie weiter. Bis morgen müssen wir noch hierbleiben. Wir haben vorhin erst einmal etwas zu essen bekommen und es wurden die üblichen Maßnahmen ergriffen zur Vorbeugung von Seuchen.
Kara und mir wurde Blut abgenommen, welches jetzt im Labor untersucht wird. Wenn alles okay ist, sind wir morgen dann hier raus und sie kann sich auf dem Schiff und natürlich auch unten auf dem Planeten umsehen, wenn sie es möchte.
Ich setzte mich am Fußende des Bettes hin und beobachte Kara weiter. Sie scheint zu träumen. Manchmal lächelt sie im Schlaf. Und dann wieder verzieht sich ihre Stirn und sie sieht ängstlich und verstört aus. Doch am Ende schläft sie ruhig. Ich kann nicht schlafen. Zu sehr bin ich damit beschäftigt darüber nachzudenken, was das alles hier bedeutet. Ist es eine Prüfung? Doch wie sieht dann das Ende aus? Was ist das Ziel dieser Prüfung? Ich würde zu gerne mit Jaelle sprechen. Doch noch dürfen wir nicht in Kontakt kommen. Erst wenn wirklich sicher ist, dass wir clean sind.
Ich bin etwas unsicher. So etwas ist mir noch nie passiert. Dieses Gefühl, wenn Kara in meiner Nähe ist, das ist etwas bekanntes. Es fühlt sich gut an. Genauso wie nachhause kommen. Ich spüre eine Art Verbundenheit zu ihr, wie ich es zu niemandem sonst bisher gespürt habe. Es war schon eine Verbindung da, bevor wir uns begegnet sind. Es muss einen Grund dafür geben, dass ich monatelang von ihren Augen und dann ihrem Gesicht geträumt habe.
Dennoch bin ich verwirrt. Wenn es nur ein Test ist, eine Aufgabe, dann wird sie irgendwann erledigt sein und das heißt, ich muss Kara irgendwann gehen lassen. Das möchte ich nicht. Andererseits, wenn diese Aufgabe darin besteht, für sie da zu sein und ihr all das zu geben, was sie braucht, dann würde es länger sein. Vielleicht für immer? Hmm… diese beiden Worte sind so bedeutend und weitläufig. Ich mag eigentlich nicht drüber nachdenken. Doch ich kann es nicht verhindern. Ich muss drüber nachdenken.
Kara von Corstris. Dieser Planet ist ein Rätsel für sich. Ich werde dafür sorgen, dass es Kara gut geht. Ich werde sie verteidigen, werde sie schützen. Egal was passiert, ihr darf nichts schlimmes widerfahren. Und wenn ich mein Leben dafür geben muss. Das ist etwas, dass ich mir geschworen habe, ab sofort.
Ich sitze mit verschränkten Beinen am Fußende ihres Bettes und beobachte sie die ganze Zeit. Bis sie plötzlich das Gesicht verzieht, etwas murmelt von „nein, lass das. Ich will das nicht.“ Und um sich schlägt. Mithilfe der Macht springe ich auf, halte ihre Arme fest und versuche sie zu beruhigen. „Kara. Wach auf! Alles ist gut.“ Mit einem Ruck sitzt sie im Bett. Ich springe hinter sie, damit sie sich nicht weh tut und schlinge beide Arme um sie. Ich flüstere ihr ins Ohr, während sie aufschreit „hey… ganz ruhig. Ich bin bei dir. Alles wird gut.“ Sie atmet schnell und ungleichmäßig. Ich versuche sie zu beruhigen, was nicht so einfach ist. Sie ist unheimlich kräftig, was man ihr kaum ansieht. Auf einmal schaut sie mich entgeistert an. Sie realisiert, dass sie jetzt wach ist und nicht in Gefahr. „Was ist los? Wo bin ich?“ Ich lasse sie los und schaue sie an. Dann streichle ich mit meiner linken Hand über ihre Wange und schaue direkt in ihre blauen Augen „du bist hier auf dem Sith Reaper Shadow. Ich habe dich gerettet. Du hast geträumt. Alles wird gut Kara. Ich passe auf dich auf. Es wird dir nie wieder etwas schlimmes passieren. Das verspreche ich dir.“ Ich muss schlucken. Habe ich ihr das jetzt wirklich versprochen und laut ausgesprochen? Ich glaube ja. Sie atmet etwas ruhiger. Dann hält sie meine Hand an ihrem Gesicht fest. Unsere Gesichter sind unmittelbar dicht voreinander. Ich habe das Gefühl, sie schaut mir direkt in meine Seele. Dann flüstert sie „halt mich bitte fest.“ Ich schlucke nur und nicke ihr zu. Dann lege ich mich auf das Bett. Sie legt sich neben mich. Ich nehme sie fest in den Arm. Ihr Haar streiche ich zur Seite, so ruht nun ihre Stirn an meiner Wange. Es ist ein überwältigendes Gefühl. Sie riecht so gut. Ich schließe die Augen und atme tief ein. Sie tut es mir gleich. Sie hält meine Arme fest, die sie umschlingen. Einen Moment später ist sie eingeschlafen. Ich höre ihren regelmäßigen Atem.
Dieses Gefühl werde ich in meinem Leben nie vergessen. Ihr ruhiger und sanfter Atem sorgt dafür, das auch ich kurz darauf einschlafe.
To be continued…
#5
Ort: Quelii Sektor - Dathomir
Zeit: Jahr 23 nach Endor
auf dem Sith Reaper Shadow
Krankenstation
Ich sitze in der KS auf einer Pritsche und beobachte Kara. Sie liegt in einem der Betten und schläft. Ihre Gesichtszüge sehen entspannt aus. Ihr welliges Haar verdeckt einen Teil des Gesichtes. Dennoch sind die zarten Lippen und ein Teil des perfekten Gesichtes sichtbar. Sie ist so k.o. von den Strapazen der Gefangenschaft. Ich gehe zu ihr rüber. Sanft streiche ich vorsichtig mit einem Finger die Strähne aus ihrem Gesicht. Sie bewegt sich kurz, atmet tief ein und aus, dann schläft sie weiter. Bis morgen müssen wir noch hierbleiben. Wir haben vorhin erst einmal etwas zu essen bekommen und es wurden die üblichen Maßnahmen ergriffen zur Vorbeugung von Seuchen.
Kara und mir wurde Blut abgenommen, welches jetzt im Labor untersucht wird. Wenn alles okay ist, sind wir morgen dann hier raus und sie kann sich auf dem Schiff und natürlich auch unten auf dem Planeten umsehen, wenn sie es möchte.
Ich setzte mich am Fußende des Bettes hin und beobachte Kara weiter. Sie scheint zu träumen. Manchmal lächelt sie im Schlaf. Und dann wieder verzieht sich ihre Stirn und sie sieht ängstlich und verstört aus. Doch am Ende schläft sie ruhig. Ich kann nicht schlafen. Zu sehr bin ich damit beschäftigt darüber nachzudenken, was das alles hier bedeutet. Ist es eine Prüfung? Doch wie sieht dann das Ende aus? Was ist das Ziel dieser Prüfung? Ich würde zu gerne mit Jaelle sprechen. Doch noch dürfen wir nicht in Kontakt kommen. Erst wenn wirklich sicher ist, dass wir clean sind.
Ich bin etwas unsicher. So etwas ist mir noch nie passiert. Dieses Gefühl, wenn Kara in meiner Nähe ist, das ist etwas bekanntes. Es fühlt sich gut an. Genauso wie nachhause kommen. Ich spüre eine Art Verbundenheit zu ihr, wie ich es zu niemandem sonst bisher gespürt habe. Es war schon eine Verbindung da, bevor wir uns begegnet sind. Es muss einen Grund dafür geben, dass ich monatelang von ihren Augen und dann ihrem Gesicht geträumt habe.
Dennoch bin ich verwirrt. Wenn es nur ein Test ist, eine Aufgabe, dann wird sie irgendwann erledigt sein und das heißt, ich muss Kara irgendwann gehen lassen. Das möchte ich nicht. Andererseits, wenn diese Aufgabe darin besteht, für sie da zu sein und ihr all das zu geben, was sie braucht, dann würde es länger sein. Vielleicht für immer? Hmm… diese beiden Worte sind so bedeutend und weitläufig. Ich mag eigentlich nicht drüber nachdenken. Doch ich kann es nicht verhindern. Ich muss drüber nachdenken.
Kara von Corstris. Dieser Planet ist ein Rätsel für sich. Ich werde dafür sorgen, dass es Kara gut geht. Ich werde sie verteidigen, werde sie schützen. Egal was passiert, ihr darf nichts schlimmes widerfahren. Und wenn ich mein Leben dafür geben muss. Das ist etwas, dass ich mir geschworen habe, ab sofort.
Ich sitze mit verschränkten Beinen am Fußende ihres Bettes und beobachte sie die ganze Zeit. Bis sie plötzlich das Gesicht verzieht, etwas murmelt von „nein, lass das. Ich will das nicht.“ Und um sich schlägt. Mithilfe der Macht springe ich auf, halte ihre Arme fest und versuche sie zu beruhigen. „Kara. Wach auf! Alles ist gut.“ Mit einem Ruck sitzt sie im Bett. Ich springe hinter sie, damit sie sich nicht weh tut und schlinge beide Arme um sie. Ich flüstere ihr ins Ohr, während sie aufschreit „hey… ganz ruhig. Ich bin bei dir. Alles wird gut.“ Sie atmet schnell und ungleichmäßig. Ich versuche sie zu beruhigen, was nicht so einfach ist. Sie ist unheimlich kräftig, was man ihr kaum ansieht. Auf einmal schaut sie mich entgeistert an. Sie realisiert, dass sie jetzt wach ist und nicht in Gefahr. „Was ist los? Wo bin ich?“ Ich lasse sie los und schaue sie an. Dann streichle ich mit meiner linken Hand über ihre Wange und schaue direkt in ihre blauen Augen „du bist hier auf dem Sith Reaper Shadow. Ich habe dich gerettet. Du hast geträumt. Alles wird gut Kara. Ich passe auf dich auf. Es wird dir nie wieder etwas schlimmes passieren. Das verspreche ich dir.“ Ich muss schlucken. Habe ich ihr das jetzt wirklich versprochen und laut ausgesprochen? Ich glaube ja. Sie atmet etwas ruhiger. Dann hält sie meine Hand an ihrem Gesicht fest. Unsere Gesichter sind unmittelbar dicht voreinander. Ich habe das Gefühl, sie schaut mir direkt in meine Seele. Dann flüstert sie „halt mich bitte fest.“ Ich schlucke nur und nicke ihr zu. Dann lege ich mich auf das Bett. Sie legt sich neben mich. Ich nehme sie fest in den Arm. Ihr Haar streiche ich zur Seite, so ruht nun ihre Stirn an meiner Wange. Es ist ein überwältigendes Gefühl. Sie riecht so gut. Ich schließe die Augen und atme tief ein. Sie tut es mir gleich. Sie hält meine Arme fest, die sie umschlingen. Einen Moment später ist sie eingeschlafen. Ich höre ihren regelmäßigen Atem.
Dieses Gefühl werde ich in meinem Leben nie vergessen. Ihr ruhiger und sanfter Atem sorgt dafür, das auch ich kurz darauf einschlafe.
To be continued…
