23.08.2024, 12:36
8. März 2018
#3
Ort: Quelii Sektor - Corstris
Zeit: Jahr 23 nach Endor
Ich schaue sie an. Sie schaut mich an. Kara vo Corstris. Sie sieht so zerbrechlich aus. Doch ich spüre deutlich ihre innere Kraft. „Und jetzt erzähle mir, Kara, wer ist ER und was will er von dir?“ Kara scheint erst etwas verlegen zu erscheinen, dann spüre ich deutliche Wut in ihr und dann sprudelt es aus ihr heraus. Es ist ihr Vater, ein einflussreicher Magnat. Er besitzt mehrere Mienen und unterhält dubiose Geschäfte. Er hat sie eingesperrt, weil sie – Kara – ihr Leben führen wollte wie sie es für richtig hält. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Sie starb vor einigen Jahren. Ihr Vater ist sowas wie der Herrscher von Corstris. Sie stammen von einem alten Haus ab. Ihr Vater war schon immer so herrschsüchtig. Er will, das Kara eines Tages sein Geschäft übernimmt. Er hat bereits einen Ehemann für sie arrangiert und ihr komplettes Leben vorgeplant. Doch Kara will nicht. Sie möchte frei sein, reisen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Er beschimpft sie ständig, sie werde ihrer Mutter immer ähnlicher.
Ich höre Kara in Ruhe zu. Sie erzählt mir alles, was sie grad beschäftigt. Und am Ende meint sie dann „und wie willst du so jemanden aufhalten? Du bist nur eine Person. Du bist etwas Besonderes, das kann ich spüren. Doch du bist allein. Er hat eine ganze Armee.“ Mein Lächeln wird ein Lachen. „Meine liebe Kara.“ Beginne ich und schaue sie ebenfalls direkt an. „Ich habe keine Angst. Vor niemandem. Ich bin nicht so hilflos wie du vielleichte denkst. Als Systemlady von Dathomir, Mitglied im Council of Lords und somit dem Dunklen Orden zugehörig, habe ich als Sith Lady galaxieweit den Respekt auf meiner Seite. Was mich mehr interessiert – die Festung, in welcher dein Vater dich versteckt hat. Dort kann ich deutlich die dunkle Macht spüren. Wenn er selbst kein machtbegabtes Wesen ist, wo kommt sie dann her?“
Jetzt ist es an Kara, zu lächeln. „Das alles hier gehörte meiner Mutter. Sie ist … nein sie WAR die Lady von Corstris. Er hat sie ausgetrickst und wahnsinnig gemacht. Sie hat sich irgendwann das Leben genommen. Sie war mächtiger als er. Sie hatte Kraft, die ich nicht kenne. Sie konnte mit ihren Gedanken Wände bewegen und mich durch die Luft rotieren lassen. Das hat mir als Kind sehr viel Spaß gemacht.“ Kara beginnt zu strahlen, ja fast aufzuleuchten bei dem Gedanken an ihre Mutter. Dann führt sie fort „ich weiß nicht was eine Sith Lady oder ein Council ist. Du scheinst so einen Posten wie meiner Mutter hatte inne zu haben. Welche Vorteile bringt dir dies gegenüber meinem Vater? Er kann dich genauso zerstören wie er sie zerstört hat.“ Jetzt schaut sie mich fordernd an. Ich atme tief durch. „Zuerst einmal habe ich wohl doch etwas mehr Macht als deine Mutter hatte…. Ich möchte sie dadurch nicht abwerten entschuldige. Ich praktiziere seit vielen Jahren die Dunkle Macht und bin eine sehr starke Machtnutzerin. Ich wurde durch die Ordensleiterin persönlich, bekannt als Darth Marae, ausgebildet. Die Macht ist stark in mir. Wenn ich sie genutzt hätte, die aus dem Tempel zu holen, dann wärst du noch schneller befreit gewesen. Jedoch spüre ich auch andere Machtnutzer und –orte. Und um nicht aufzufallen, habe ich mich sozusagen hinter meiner Macht versteckt, habe sie verschleiert.“
Kira schaut mich an und lächelt. „Das hört sich an, als hätten wir tatsächlich eine Chance hier weg zu kommen. Wie weit kannst du fliegen? Hast du ein Transportschiff?“ Ich lächle zurück und nicke ihr zu „es ist kein reines Transportschiff. Es ist ein Sith Taral, ein Jäger. Eigentlich ist er nur für eine Person. Ich habe ihn modifiziert. Er kann 2 Personen und Lebensmittel für mehrere Tage beherbergen. Er steht im Hangar. Das Personal dort war sehr…. Nun sagen wir mal angetan von meiner Ankunft. Ich habe mich für 3 Tage angemeldet. Die sind nun auch fast rum. Also. Kara von Corstris. Möchtest du mich auf meiner weiteren Reise begleiten? Ich verspreche, dass ich dich beschützen werde und dir nichts passiert, solange du dich in meiner Nähe aufhältst.“ Kara überlegt nicht lange, sondern nickt mir zu „unter diesen Voraussetzungen komme ich gerne mit. Ich will nur nicht, dass dir etwas passiert Kirana.“ Daraufhin steht sie auf, stellt sich vor mir hin und reicht mir ihre Hand. Ich nehme diese.
Wir nicken uns zu. Dann gehe ich vor, sie folgt mir. Wir gehen in Richtung des Raumhafens. Ich möchte diesen Ort so schnell wie möglich verlassen. „Kara? Kennt dich das Personal am Raumhafen?“ Kara kaut sich kurz auf der Lippe herum. Dabei sieht sie nachdenklich aus. Sehr bezaubernd. Dann zuckt sie mit den Schultern „ich kann es dir nicht sagen Kirana. Ich war jetzt fast ein Jahr nicht mehr draußen. Ich weiß nicht wer dort ist. Normal kennen alle die Tochter von Mantu und Iris von Corstris. Mehr weiß ich nicht.“ Ich nicke ihr zu. „gut, dann werden wir unerkannt abreisen. Ach und Kara?“ Sie schaut mich an „ja?“ ich lächle. „Nenn mich Kira.“ Sie lächelt auch. Dann laufen wir los.
… beim Raumhafen …
Ich zeige in Richtung Hangar 1-3-201, wo mein Taral steht. „Siehst du den Hangar? Dort drüben ist mein Jäger. Wir müssen da unbemerkt hinkommen. Beziehungsweise du musst unbemerkt durchkommen. Ich habe da eine Idee.“ Ich schaue ihr direkt in die Augen. „Ich weiß es ist schwer für dich. Aber vertraust du mir? Zumindest soweit, dass ich dich hier sicher rausbringe?“ Ich sehe wie Kara schluckt, dann aber tapfer nickt „ja Kira. Ich vertraue dir. Sag mir nur was ich machen muss.“ Ich nicke ihr zu. „Okay. Folgendes. Ich werde eine Illusion erzeugen.“ Auf Karas fragenden Blick hin beschwichtige ich sie „keine Angst. Das tut nicht weh. Ich kann den Raum um uns herum beeinflussen. Sodass ich jedem, der uns begegnet vorspielen kann, dass ich allein hier bin und du nicht bei mir. Du wirst praktisch unsichtbar für die anderen. Verstehst du was ich meine?“ Kira lächelt etwas. „Das erinnert mich an meine Mutter. Manchmal haben wir uns unsichtbar gemacht und in der Küche Leckereien genascht. Die Küchenfrauen waren immer sehr erstaunt, wie Stück für Stück vom Buffet verschwindet und im Nichts landet. Mom konnte das auch. Ja ich vertraue dir.“ Ich atmete tief ein und aus. Es war gut, dass sie mir vertraute. Das war sogar die Grundvoraussetzung. Andernfalls könnte so eine Machtillusion schnell verschwinden und dann wars das.
„Bleibe immer links von mir. An meiner Seite. Weiche nicht ab. Ich kann dir nicht meine Hand geben, weil das auffallen würde. Von daher bleib einfach neben mir. Rechts verabschiede ich die Hangarkontrolle. Also bleib auf der linken Seite. Und gebe keinen Ton von dir. Absolute Stille und leise gehen.“ Kara nickt mir zu. Und wir gehen los. Zusammen. Sie neben mir. Ich #konzentriere mich in der Macht, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Um Kara herum lasse ich die Umgebung mit ihr verschmelzen. Ich setze meine Kapuze wieder auf und switche in den Kampfmodus. Im Notfall würde ich uns ohne Probleme verteidigen können. Ich spüre Kara neben mir. Sie versucht sogar flach zu atmen. Wir betreten den Hangar. Anscheinend werden wir beobachtet, denn sofort kommt jemand vom Hangarpersonal auf uns zu. Jetzt wird sich zeigen, wie gut meine Machtillusion wirklich ist.
„Mylady. Ihr seid von Euren Geschäften zurück. Was kann ich für Euch tun?“ Kira lächelt. Perfekt. „Ihr könnt mir aus dem Weg gehen. Das habe ich bereits bei meiner Ankunft gesagt. Ich werde abreisen. Ich möchte nicht gestört werden.“ Der kleine Wurm da vor mir will bestimmt keine Demonstration meiner Macht. Er verneigt sich fast bis zum Boden und verzieht sich dann mit den Worten „sehr wohl Mylady. Der Hangar ist geöffnet. Ihr könnt abreisen, wie ihr wünscht Mylady.“ Ich spüre deutlich die Erschrockenheit bei Kara über meinen Ton und meine Art und Weise dem Arbeiter gegenüber. Sie hat mich bisher nur kurz erlebt dort im Wald. Wo ich sanftmütig und ruhig war. Dies hier ist neu für sie.
Wir gehen weiter in Richtung des Hangars, nachdem der Mitarbeiter sich entfernt hat und versucht, dass uns nichts im Wege steht. Ich versuche mich innerlich zu beruhigen. Warum auch immer, Kara spürt genau was in mir vorgeht. Muss an der Machtillusion liegen. Auf unserem Weg haben wir vorerst keine weiteren Störfaktoren und kommen sicher im Hangar an. Ich helfe Kara in den Taral auf den Notsitz. Alles möglichst so, dass niemand merkt, dass sie bei mir ist. Denn ich habe keine Ahnung, wie weit überwacht dieser Teil des Hangars ist.
Froh bin ich, als ich selbst im Cockpit meines Tarals sitze, die Triebwerke starte und mir die Starterlaubnis über das Panel erteilt wird. Doch erst mit Eintritt in die Atmosphäre hebe ich die Machtillusion auf und mache Kara wieder sichtbar. Ich spüre deutlich ihre Unsicherheit. Sie atmet stoßweise und schaut zu mir. „Hey, alles ist gut. Wir haben den Planeten verlassen. Wir sind auf dem Weg nach Dathomir. Du bist in Sicherheit. Du brauchst jetzt keine Angst mehr haben. Ich werde dich beschützen.“ Ich rede ruhig auf sie ein, während der Bordcomputer die Route für den Hyperraumsprung berechnet. Ein kurzer Piepton signalisiert mir, dass die Route fertig berechnet ist. „Wir werden jetzt in den Hyperraum übergehen. Es wird nur ein kurzer Sprung, da Dathomir ein Nebensystem ist. Von daher entspanne dich. Wir werden bald auf Dathomir ankommen.“ Ich lächle ihr zu, wie es in der Enge des Tarals möglich ist. Dann starte ich den HY-Sprung und der Raum um uns herum verschwindet im Nichts.
To be continued…
#3
Ort: Quelii Sektor - Corstris
Zeit: Jahr 23 nach Endor
Ich schaue sie an. Sie schaut mich an. Kara vo Corstris. Sie sieht so zerbrechlich aus. Doch ich spüre deutlich ihre innere Kraft. „Und jetzt erzähle mir, Kara, wer ist ER und was will er von dir?“ Kara scheint erst etwas verlegen zu erscheinen, dann spüre ich deutliche Wut in ihr und dann sprudelt es aus ihr heraus. Es ist ihr Vater, ein einflussreicher Magnat. Er besitzt mehrere Mienen und unterhält dubiose Geschäfte. Er hat sie eingesperrt, weil sie – Kara – ihr Leben führen wollte wie sie es für richtig hält. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Sie starb vor einigen Jahren. Ihr Vater ist sowas wie der Herrscher von Corstris. Sie stammen von einem alten Haus ab. Ihr Vater war schon immer so herrschsüchtig. Er will, das Kara eines Tages sein Geschäft übernimmt. Er hat bereits einen Ehemann für sie arrangiert und ihr komplettes Leben vorgeplant. Doch Kara will nicht. Sie möchte frei sein, reisen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Er beschimpft sie ständig, sie werde ihrer Mutter immer ähnlicher.
Ich höre Kara in Ruhe zu. Sie erzählt mir alles, was sie grad beschäftigt. Und am Ende meint sie dann „und wie willst du so jemanden aufhalten? Du bist nur eine Person. Du bist etwas Besonderes, das kann ich spüren. Doch du bist allein. Er hat eine ganze Armee.“ Mein Lächeln wird ein Lachen. „Meine liebe Kara.“ Beginne ich und schaue sie ebenfalls direkt an. „Ich habe keine Angst. Vor niemandem. Ich bin nicht so hilflos wie du vielleichte denkst. Als Systemlady von Dathomir, Mitglied im Council of Lords und somit dem Dunklen Orden zugehörig, habe ich als Sith Lady galaxieweit den Respekt auf meiner Seite. Was mich mehr interessiert – die Festung, in welcher dein Vater dich versteckt hat. Dort kann ich deutlich die dunkle Macht spüren. Wenn er selbst kein machtbegabtes Wesen ist, wo kommt sie dann her?“
Jetzt ist es an Kara, zu lächeln. „Das alles hier gehörte meiner Mutter. Sie ist … nein sie WAR die Lady von Corstris. Er hat sie ausgetrickst und wahnsinnig gemacht. Sie hat sich irgendwann das Leben genommen. Sie war mächtiger als er. Sie hatte Kraft, die ich nicht kenne. Sie konnte mit ihren Gedanken Wände bewegen und mich durch die Luft rotieren lassen. Das hat mir als Kind sehr viel Spaß gemacht.“ Kara beginnt zu strahlen, ja fast aufzuleuchten bei dem Gedanken an ihre Mutter. Dann führt sie fort „ich weiß nicht was eine Sith Lady oder ein Council ist. Du scheinst so einen Posten wie meiner Mutter hatte inne zu haben. Welche Vorteile bringt dir dies gegenüber meinem Vater? Er kann dich genauso zerstören wie er sie zerstört hat.“ Jetzt schaut sie mich fordernd an. Ich atme tief durch. „Zuerst einmal habe ich wohl doch etwas mehr Macht als deine Mutter hatte…. Ich möchte sie dadurch nicht abwerten entschuldige. Ich praktiziere seit vielen Jahren die Dunkle Macht und bin eine sehr starke Machtnutzerin. Ich wurde durch die Ordensleiterin persönlich, bekannt als Darth Marae, ausgebildet. Die Macht ist stark in mir. Wenn ich sie genutzt hätte, die aus dem Tempel zu holen, dann wärst du noch schneller befreit gewesen. Jedoch spüre ich auch andere Machtnutzer und –orte. Und um nicht aufzufallen, habe ich mich sozusagen hinter meiner Macht versteckt, habe sie verschleiert.“
Kira schaut mich an und lächelt. „Das hört sich an, als hätten wir tatsächlich eine Chance hier weg zu kommen. Wie weit kannst du fliegen? Hast du ein Transportschiff?“ Ich lächle zurück und nicke ihr zu „es ist kein reines Transportschiff. Es ist ein Sith Taral, ein Jäger. Eigentlich ist er nur für eine Person. Ich habe ihn modifiziert. Er kann 2 Personen und Lebensmittel für mehrere Tage beherbergen. Er steht im Hangar. Das Personal dort war sehr…. Nun sagen wir mal angetan von meiner Ankunft. Ich habe mich für 3 Tage angemeldet. Die sind nun auch fast rum. Also. Kara von Corstris. Möchtest du mich auf meiner weiteren Reise begleiten? Ich verspreche, dass ich dich beschützen werde und dir nichts passiert, solange du dich in meiner Nähe aufhältst.“ Kara überlegt nicht lange, sondern nickt mir zu „unter diesen Voraussetzungen komme ich gerne mit. Ich will nur nicht, dass dir etwas passiert Kirana.“ Daraufhin steht sie auf, stellt sich vor mir hin und reicht mir ihre Hand. Ich nehme diese.
Wir nicken uns zu. Dann gehe ich vor, sie folgt mir. Wir gehen in Richtung des Raumhafens. Ich möchte diesen Ort so schnell wie möglich verlassen. „Kara? Kennt dich das Personal am Raumhafen?“ Kara kaut sich kurz auf der Lippe herum. Dabei sieht sie nachdenklich aus. Sehr bezaubernd. Dann zuckt sie mit den Schultern „ich kann es dir nicht sagen Kirana. Ich war jetzt fast ein Jahr nicht mehr draußen. Ich weiß nicht wer dort ist. Normal kennen alle die Tochter von Mantu und Iris von Corstris. Mehr weiß ich nicht.“ Ich nicke ihr zu. „gut, dann werden wir unerkannt abreisen. Ach und Kara?“ Sie schaut mich an „ja?“ ich lächle. „Nenn mich Kira.“ Sie lächelt auch. Dann laufen wir los.
… beim Raumhafen …
Ich zeige in Richtung Hangar 1-3-201, wo mein Taral steht. „Siehst du den Hangar? Dort drüben ist mein Jäger. Wir müssen da unbemerkt hinkommen. Beziehungsweise du musst unbemerkt durchkommen. Ich habe da eine Idee.“ Ich schaue ihr direkt in die Augen. „Ich weiß es ist schwer für dich. Aber vertraust du mir? Zumindest soweit, dass ich dich hier sicher rausbringe?“ Ich sehe wie Kara schluckt, dann aber tapfer nickt „ja Kira. Ich vertraue dir. Sag mir nur was ich machen muss.“ Ich nicke ihr zu. „Okay. Folgendes. Ich werde eine Illusion erzeugen.“ Auf Karas fragenden Blick hin beschwichtige ich sie „keine Angst. Das tut nicht weh. Ich kann den Raum um uns herum beeinflussen. Sodass ich jedem, der uns begegnet vorspielen kann, dass ich allein hier bin und du nicht bei mir. Du wirst praktisch unsichtbar für die anderen. Verstehst du was ich meine?“ Kira lächelt etwas. „Das erinnert mich an meine Mutter. Manchmal haben wir uns unsichtbar gemacht und in der Küche Leckereien genascht. Die Küchenfrauen waren immer sehr erstaunt, wie Stück für Stück vom Buffet verschwindet und im Nichts landet. Mom konnte das auch. Ja ich vertraue dir.“ Ich atmete tief ein und aus. Es war gut, dass sie mir vertraute. Das war sogar die Grundvoraussetzung. Andernfalls könnte so eine Machtillusion schnell verschwinden und dann wars das.
„Bleibe immer links von mir. An meiner Seite. Weiche nicht ab. Ich kann dir nicht meine Hand geben, weil das auffallen würde. Von daher bleib einfach neben mir. Rechts verabschiede ich die Hangarkontrolle. Also bleib auf der linken Seite. Und gebe keinen Ton von dir. Absolute Stille und leise gehen.“ Kara nickt mir zu. Und wir gehen los. Zusammen. Sie neben mir. Ich #konzentriere mich in der Macht, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Um Kara herum lasse ich die Umgebung mit ihr verschmelzen. Ich setze meine Kapuze wieder auf und switche in den Kampfmodus. Im Notfall würde ich uns ohne Probleme verteidigen können. Ich spüre Kara neben mir. Sie versucht sogar flach zu atmen. Wir betreten den Hangar. Anscheinend werden wir beobachtet, denn sofort kommt jemand vom Hangarpersonal auf uns zu. Jetzt wird sich zeigen, wie gut meine Machtillusion wirklich ist.
„Mylady. Ihr seid von Euren Geschäften zurück. Was kann ich für Euch tun?“ Kira lächelt. Perfekt. „Ihr könnt mir aus dem Weg gehen. Das habe ich bereits bei meiner Ankunft gesagt. Ich werde abreisen. Ich möchte nicht gestört werden.“ Der kleine Wurm da vor mir will bestimmt keine Demonstration meiner Macht. Er verneigt sich fast bis zum Boden und verzieht sich dann mit den Worten „sehr wohl Mylady. Der Hangar ist geöffnet. Ihr könnt abreisen, wie ihr wünscht Mylady.“ Ich spüre deutlich die Erschrockenheit bei Kara über meinen Ton und meine Art und Weise dem Arbeiter gegenüber. Sie hat mich bisher nur kurz erlebt dort im Wald. Wo ich sanftmütig und ruhig war. Dies hier ist neu für sie.
Wir gehen weiter in Richtung des Hangars, nachdem der Mitarbeiter sich entfernt hat und versucht, dass uns nichts im Wege steht. Ich versuche mich innerlich zu beruhigen. Warum auch immer, Kara spürt genau was in mir vorgeht. Muss an der Machtillusion liegen. Auf unserem Weg haben wir vorerst keine weiteren Störfaktoren und kommen sicher im Hangar an. Ich helfe Kara in den Taral auf den Notsitz. Alles möglichst so, dass niemand merkt, dass sie bei mir ist. Denn ich habe keine Ahnung, wie weit überwacht dieser Teil des Hangars ist.
Froh bin ich, als ich selbst im Cockpit meines Tarals sitze, die Triebwerke starte und mir die Starterlaubnis über das Panel erteilt wird. Doch erst mit Eintritt in die Atmosphäre hebe ich die Machtillusion auf und mache Kara wieder sichtbar. Ich spüre deutlich ihre Unsicherheit. Sie atmet stoßweise und schaut zu mir. „Hey, alles ist gut. Wir haben den Planeten verlassen. Wir sind auf dem Weg nach Dathomir. Du bist in Sicherheit. Du brauchst jetzt keine Angst mehr haben. Ich werde dich beschützen.“ Ich rede ruhig auf sie ein, während der Bordcomputer die Route für den Hyperraumsprung berechnet. Ein kurzer Piepton signalisiert mir, dass die Route fertig berechnet ist. „Wir werden jetzt in den Hyperraum übergehen. Es wird nur ein kurzer Sprung, da Dathomir ein Nebensystem ist. Von daher entspanne dich. Wir werden bald auf Dathomir ankommen.“ Ich lächle ihr zu, wie es in der Enge des Tarals möglich ist. Dann starte ich den HY-Sprung und der Raum um uns herum verschwindet im Nichts.
To be continued…
