23.08.2024, 12:22
16. September 2014
#5
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor
Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero, NPCs der Dathomiri/Nachtschwestern
Silri kam genauso erwartungsvoll auf Kirana zu. Sie stellte die Kiste vor Kira auf den Boden. Es war eine mittelgroße Kiste, aus einem lackierten Holz mit vielen Verzierungen drauf, ähnlich der Tätowierungen der Nachtschwestern. Dies ist das Vermächtnis deiner Mutter. Nie dachte ich, dass es mal jemand bekommen würde. Doch nun gehört es dir. Du bist die rechtmäßige Erbin Shia’s und somit ist es deins. Kirana schaute nun etwas verdutzt auf Silri. Aber ich kannte meiner Mutter nicht. Ich habe sie nie kennengelernt. Die Frau, die sich jahrelang als meiner Mutter ausgab, ist es nicht. Ich würde es unfair dir gegenüber finden, als ihre Schwester, dies an mich zu nehmen. Du kanntest sie, du warst mit ihr zusammen. Da gehört dies ganz sicher mehr dir als mir. Verlegen schaute Kira nach unten. Dieses Gefühl hatte sie schon lange nicht mehr. Sie fühlte sich zwar zuhause, jedoch spürte sie, dass es falsch wäre, dieses Geschenk anzunehmen. Silri kam einen Schritt auf Kira zu, legte ihre Hand an Kiranas Kinn und hob deren Kopf an, sodass sich beide Frauen direkt ansahen. Kirana spürte so etwas wie eine weiche, warme Umarmung. Silri sprach Meine Liebe Kirana. Meine Schwester ist... ich korrigiere war nicht nur mit mir verwandt. Sie war meine beste Freundin und ich bedaure es sehr, dass ihr zwei euch nicht mehr begegnet seid, als es noch möglich war. Doch jetzt ist ein Zeitpunkt, wo du das erhältst, was dir zusteht und niemandem sonst. Ich konnte mit ihr das alles erleben, was dir verwehrt wurde. Zerstöre dies nicht, indem du das einzige abwehrst, was sie noch für dich tun kann. In dieser Kiste ist das Vermächtnis von Shia, einer großartigen Frau und Kämpferin für die Nachtschwestern. Sie war zwar nur meine Halbschwester jedoch genoss sie alle Privilegien einer Führungsposition. Sie gehörte zu uns. Nimm das Geschenk an! Kirana spürte nun nicht nur das Verlangen von Silri, dass sie – Kira – das Geschenk annehmen sollte, sondern auch den nötigen Druck dahinter. Es klang fast wie ein Befehl. Silri war bekannt als Machtkämpferin, das spürte Kirana sofort. Nun schaute Kira zu der Kiste und nickte Silri nur kurz zu. Gut, ich werde das Geschenk annehmen. Ich möchte es mir in Ruhe ansehen. Lass mich bitte allein dafür. Kirana kannte noch immer die Manieren eines imperialen Soldaten. Sie benutzte noch immer Wörter wie BITTE und DANKE. Sie schüttelte sich ein wenig, da die Konflikte, die sie noch immer mit der Dunklen Seite und sich selbst austrug, mittlerweile in richtige Machtkämpfe ausarteten.
Kirana wartete, bis Silri, die langsam aber stetig zurückwich, dann das Haus verlassen hatte. Was würde sie erwarten wenn sie die Kiste öffnete? Vorsichtig schaute sie sich das Schloss an. Es war ein einfaches Schloss, das Kira mit der Macht öffnen konnte. Es war, als würde sie eine Bedienungsanleitung vor sich sehen, als sie das Schloss zu öffnen versuchte. Es klackte ein paarmal in dem Gebilde und die Kiste öffnete sich. Langsam schob Kirana den Deckel nach oben und schaute hinein.
Sie erblickte ein in Stoff eingeschlagenes Bündel, das mit einem Band zusammengehalten war. Des Weiteren erblickte sie zwei Schatullen und ein Säckchen aus Leder, das mit einem goldenen Schnürband zugebunden war. Ebenfalls darin ein paar Steine und Flimsis, die sie so nicht zuordnen konnte. Alles in allem wahrscheinlich eine Sammlung von Dingen, die ihre Mutter über ihre Lebenszeit gesammelt hatte. Vorsichtig öffnete Kirana die kleinere der beiden Schatullen. Darin befand sich ein Anhänger an einem Lederband. Dieser Anhänger stellte auf der Vorderseite das Element Wasser dar und auf der Rückseite waren Runen abgebildet, die Kira zwar vertraut vorkamen, jedoch konnte sie diese nicht lesen. Sie strich mit dem Daumen über das Element und es war fast so, als würde es sie rufen. Kirana atmete tief ein und verschloss die Schatulle wieder.
Dann nahm sie die größere Schatulle und stellte sie auf die linke Handfläche. Mit der rechten Hand öffnete sie die Schatulle, jedoch ohne sie zu berühren… allein die Konzentration in der Macht ließ diese Bewegung zu. Die junge Frau schloss die Augen, bevor sie dann wieder in die Richtung der nun offenen Schatulle schaute… ihre Augen wurden immer größer. Das, was sie da sah, hat sie noch nie vorher gesehen. Oder doch… in alten Aufzeichnungen im Tempel auf Prakith und auch auf Nentan. Ein Artefakt in der Form einer Pyramide schaute sie an. Diese Pyramide hatte ein leicht rotes Leuchten aus dem Innern und Kirana hatte das Gefühl, dieses Ding schaute durch sie hindurch. Ein magischer Duft eingehüllt in einen Nebel umfing sie… schnell schloss sie die Schatulle wieder... sie schluckte. Dann atmete sie tief ein und wieder aus.
Nun konzentrierte sie sich auf die andren Sachen in der Kiste. Sie enthielt gemalte Bilder, Kräuterextrakte, Edelsteine und eine Menge andrer Dinge, die Kirana nur aus weiter Ferne wahrnahm. Denn eins, ging ihr nicht aus dem Kopf, egal was sie in die Hand nahm und anschaute… die Schatulle… und ihr wurde klar, was sich darin befand: ein Sith-Holocron…
To be continued…
#5
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor
Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero, NPCs der Dathomiri/Nachtschwestern
Silri kam genauso erwartungsvoll auf Kirana zu. Sie stellte die Kiste vor Kira auf den Boden. Es war eine mittelgroße Kiste, aus einem lackierten Holz mit vielen Verzierungen drauf, ähnlich der Tätowierungen der Nachtschwestern. Dies ist das Vermächtnis deiner Mutter. Nie dachte ich, dass es mal jemand bekommen würde. Doch nun gehört es dir. Du bist die rechtmäßige Erbin Shia’s und somit ist es deins. Kirana schaute nun etwas verdutzt auf Silri. Aber ich kannte meiner Mutter nicht. Ich habe sie nie kennengelernt. Die Frau, die sich jahrelang als meiner Mutter ausgab, ist es nicht. Ich würde es unfair dir gegenüber finden, als ihre Schwester, dies an mich zu nehmen. Du kanntest sie, du warst mit ihr zusammen. Da gehört dies ganz sicher mehr dir als mir. Verlegen schaute Kira nach unten. Dieses Gefühl hatte sie schon lange nicht mehr. Sie fühlte sich zwar zuhause, jedoch spürte sie, dass es falsch wäre, dieses Geschenk anzunehmen. Silri kam einen Schritt auf Kira zu, legte ihre Hand an Kiranas Kinn und hob deren Kopf an, sodass sich beide Frauen direkt ansahen. Kirana spürte so etwas wie eine weiche, warme Umarmung. Silri sprach Meine Liebe Kirana. Meine Schwester ist... ich korrigiere war nicht nur mit mir verwandt. Sie war meine beste Freundin und ich bedaure es sehr, dass ihr zwei euch nicht mehr begegnet seid, als es noch möglich war. Doch jetzt ist ein Zeitpunkt, wo du das erhältst, was dir zusteht und niemandem sonst. Ich konnte mit ihr das alles erleben, was dir verwehrt wurde. Zerstöre dies nicht, indem du das einzige abwehrst, was sie noch für dich tun kann. In dieser Kiste ist das Vermächtnis von Shia, einer großartigen Frau und Kämpferin für die Nachtschwestern. Sie war zwar nur meine Halbschwester jedoch genoss sie alle Privilegien einer Führungsposition. Sie gehörte zu uns. Nimm das Geschenk an! Kirana spürte nun nicht nur das Verlangen von Silri, dass sie – Kira – das Geschenk annehmen sollte, sondern auch den nötigen Druck dahinter. Es klang fast wie ein Befehl. Silri war bekannt als Machtkämpferin, das spürte Kirana sofort. Nun schaute Kira zu der Kiste und nickte Silri nur kurz zu. Gut, ich werde das Geschenk annehmen. Ich möchte es mir in Ruhe ansehen. Lass mich bitte allein dafür. Kirana kannte noch immer die Manieren eines imperialen Soldaten. Sie benutzte noch immer Wörter wie BITTE und DANKE. Sie schüttelte sich ein wenig, da die Konflikte, die sie noch immer mit der Dunklen Seite und sich selbst austrug, mittlerweile in richtige Machtkämpfe ausarteten.
Kirana wartete, bis Silri, die langsam aber stetig zurückwich, dann das Haus verlassen hatte. Was würde sie erwarten wenn sie die Kiste öffnete? Vorsichtig schaute sie sich das Schloss an. Es war ein einfaches Schloss, das Kira mit der Macht öffnen konnte. Es war, als würde sie eine Bedienungsanleitung vor sich sehen, als sie das Schloss zu öffnen versuchte. Es klackte ein paarmal in dem Gebilde und die Kiste öffnete sich. Langsam schob Kirana den Deckel nach oben und schaute hinein.
Sie erblickte ein in Stoff eingeschlagenes Bündel, das mit einem Band zusammengehalten war. Des Weiteren erblickte sie zwei Schatullen und ein Säckchen aus Leder, das mit einem goldenen Schnürband zugebunden war. Ebenfalls darin ein paar Steine und Flimsis, die sie so nicht zuordnen konnte. Alles in allem wahrscheinlich eine Sammlung von Dingen, die ihre Mutter über ihre Lebenszeit gesammelt hatte. Vorsichtig öffnete Kirana die kleinere der beiden Schatullen. Darin befand sich ein Anhänger an einem Lederband. Dieser Anhänger stellte auf der Vorderseite das Element Wasser dar und auf der Rückseite waren Runen abgebildet, die Kira zwar vertraut vorkamen, jedoch konnte sie diese nicht lesen. Sie strich mit dem Daumen über das Element und es war fast so, als würde es sie rufen. Kirana atmete tief ein und verschloss die Schatulle wieder.
Dann nahm sie die größere Schatulle und stellte sie auf die linke Handfläche. Mit der rechten Hand öffnete sie die Schatulle, jedoch ohne sie zu berühren… allein die Konzentration in der Macht ließ diese Bewegung zu. Die junge Frau schloss die Augen, bevor sie dann wieder in die Richtung der nun offenen Schatulle schaute… ihre Augen wurden immer größer. Das, was sie da sah, hat sie noch nie vorher gesehen. Oder doch… in alten Aufzeichnungen im Tempel auf Prakith und auch auf Nentan. Ein Artefakt in der Form einer Pyramide schaute sie an. Diese Pyramide hatte ein leicht rotes Leuchten aus dem Innern und Kirana hatte das Gefühl, dieses Ding schaute durch sie hindurch. Ein magischer Duft eingehüllt in einen Nebel umfing sie… schnell schloss sie die Schatulle wieder... sie schluckte. Dann atmete sie tief ein und wieder aus.
Nun konzentrierte sie sich auf die andren Sachen in der Kiste. Sie enthielt gemalte Bilder, Kräuterextrakte, Edelsteine und eine Menge andrer Dinge, die Kirana nur aus weiter Ferne wahrnahm. Denn eins, ging ihr nicht aus dem Kopf, egal was sie in die Hand nahm und anschaute… die Schatulle… und ihr wurde klar, was sich darin befand: ein Sith-Holocron…
To be continued…
