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Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

08.04.2014
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor
Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero
Ein kurzes Signal aus der Konsole sorgte dafür, das Kirana aus ihrer Schlafmeditation erwachte. Der Raum um sie herum begann sich zu entzerren und die Sterne wurden sichtbar. Kurz bevor der Sprung aus dem Hyperraum beendet war, wurde es dunkel um die junge Novizin herum. Über mehrere Sprungpunkte war die junge Frau nun an ihrem Zielplaneten angelangt – Dathomir.
Vor Kirana erstreckte sich der Planet und wurde immer größer. Wald, Wüste und Gebirge streckten sich ihr entgegen. Die Atmosphäre schimmerte grünlich. Kira startete die Übertragung ihrer Transponderdaten, übermittelte ihre Koordinaten und die gültigen Codes, die sie von Lord Krason persönlich bekommen hatte. Eine Bestätigung mit Angabe wo sie den Summoner landen darf, folgte kurz darauf von den Kontrollen der Landeplattform auf dem Planeten. Der Systemlord von Dathomir war also benachrichtigt worden über ihre Ankunft.
Kirana landete das Shuttle vorschriftsmäßig. Sie warf die Robe über und nahm ihre Habseligkeiten. Anschließend öffnete sie mit der Macht ihr Gefährt, verließ es und verschloss es auf die gleiche Art. Ein Droide kam auf sie zu und piepste etwas. Kirana bestätigte diesem die Anreise und verließ die Landeplattform.
Ihr erster Weg führte sie direkt zum angrenzenden Speederverleih. Auf einem Speeder kam sie schneller durch das ebene Gebiet und auch die kleinen Unebenheiten. Nur über die Berge kam sie damit nicht und durch den naheliegenden Dschungel auch nicht. Kirana steuerte auf die Zitadelle zu, die sich weiter nördlich befand und wo sich der Hauptsitz der Nachtschwestern befinden sollte, nachdem sie die Clans damals übernommen hatten. Der Orden hatte ebenfalls seine Vertreter in dieser Gegend, sodass sich Kira als Machtsensitive auch nur wie eine von vielen fühlte.
To be continued…



RE: Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

9. Juli 2014
#2
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor



Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero



Das ebene Gelände war schnell überwunden… der Speeder suchte sich seinen Weg durch die kleineren Hügel. Am Fuße eines Berges blieb Kirana stehen. Sie stieg vom Speeder und schaute hinauf. Sie nahm ihren Rucksack, packte ihre Robe hinein, sodass Sie nur im schwarzen Kampfanzug unterwegs war, auf der Brust und dem Rücken das Logo des Dunklen Ordens.



Die Zitadelle ragte sich vor ihr auf. Ein hohes Gebäude, das seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden, hier stand und immer mal wieder jemand anderem Schutz bot. Mit der Macht #griff Kira voraus, die großen Flügeltüren öffneten sich ganz langsam und blieben auch nach Öffnung eines kleinen Spaltes stehen. Kira trat ein… jeder Schritt hallte in der großen Eingangshalle… viele kleine Gänge führten in alle möglichen Richtungen. Die junge Novizin stolzierte voraus, die Macht leitete sie durch die Halle, als wäre sie hier zuhause. So viel Energie, dunkle Energie, die es hier gab. Es war wie eine wundervolle Durastahldusche, genauso fühlte es sich an… ihre Lebensgeister erwachten zur Höchstform. Kirana zog an der Energie und ließ es durch sich hindurch fließen.
Am Ende eines Nebenganges traf Kirana auf ein kleineres Zimmer, dessen Tür offen stand… geschäftig hörte sie jemanden darin hin und herlaufen. Sie ging langsam zu der offenen Tür und wartete ab, bis sie registriert wurde. Kirana spürte deutlich die Macht, somit hatte der Betreffende sie bereits erwartet und spielte die Ungewissheit nur vor.



"Womit kann ich Ihnen helfen Ma'am?" fragte mich ein etwas in die Jahre gekommener Mann, der eine graue Kutte trug. "Ich suche die Nachtschwestern. Mir wurde mitgeteilt von meiner Meisterin, dass ich diese hier finde. Sie wissen wo sie sich aufhalten. Bringen Sie mich zu ihnen!" sprach die junge Frau herausfordernd. Sie war sich sicher, dass keine Gefahr drohte, das spürte sie bereits im Vorfeld. Er war nur ein Diener hier in den Reihen der Nachtschwestern. Doch Vorsicht war geboten, jeder konnte ein potentieller Feind sein.



Er nickte ihr zu. "Sucht am rechten Platz und Ihr werdet sie finden. Gebt acht auf die Mauer der Nacht! Euer Weg wird nicht leicht. Überzeugung kann Euch weiterhelfen. Doch eines seid gewiß: nur wenn Ihr wirklich das Ziel finden wollt, werdet Ihr es finden." Damit drehte er sich um und war auf einmal verschwunden. Kirana stand da und lauschte noch den Worten. Mit irgendeinem Trick hatte er sich in Luft aufgelöst ohne dass sie ihm danken konnte oder etwas fragen. Der Tipp war eindeutig und Kirana musste ihm folgen.



Die junge Frau schaute vor sich hin. Da stand ein kleines Gebilde. Sie beugte sich vor, nahm es in die Hand und erst da erkannte sie es. Ein Holocron. Ein echtes Holocron war vor ihr erschienen als der alte Mann verschwand. Welche Bedeutung hatte es? Kirana #konzentrierte sich mit der Macht auf dieses Holocron. Sie versuchte, Schließmechanismen zu erfühlen. Leider waren ihre Fähigkeiten nicht weit genug ausgebaut, um Materie so aktiv zu bearbeiten. Sie konnte nichts sehen außer die Wächter des Holocrons. Sie ließ es sein, packte das Holocron in ihren Rucksack und verließ die Zitadelle.



Wo hin? Sie schaute sich die Holokarte an, die in einem Scanner an ihrem Arm angebracht war. Das Gebiet wurde abgescannt und Kira bekam eine undeutliche Holoansicht. Durch die dunkle Macht an diesem Ort wurden alle Ortungsgeräte verfälscht angezeigt oder fielen ganz aus.



Kirana begann ihren Abstieg in den Dschungel von Dathomir. Sie war sehr konzentriert, nicht in irgendwelche Fallen zu tappen, die überall aufgestellt waren. Ob nun von der Bevölkerung gegen Raubtiere oder von den Nachtschwestern, um ungebetene Gäste abzuhalten. Die junge Novizin dachte gar nicht daran, sich in der Macht zu verstecken. Sie #griff dauerhaft um sich und signalisierte deutlich, dass sie auf der Suche nach den Schwestern der Nacht war. So würden Sie sie gleich erkennen und spüren, dass sie keine negativen Absichten hatte. Jedenfalls noch nicht. Sie musste das finden, was sie suchte. Sie war fest entschlossen, ihr Ziel zu erreichen.



To be continued…


RE: Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

11. Juli 2014
#3
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor



Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero



Undurchdringliche Wälder, steinige Felsen, Tierarten, von denen Kirana noch nie gehört hatte, geschweige denn, gesehen. Alles war vor ihr zu finden. Und irgendwo mittendrin in dieser Landschaft befanden sich genau die Nachtschwestern, die sie suchte. Den Stamm zu dem ihre Mutter gehörte.



Die junge Novizin folgte dem Weg, der sie führte. Sie spürte deutlich die Schwingungen der Macht, deutlicher als irgendwo anders bisher. Doch, sie erinnerte sich. Auf Prakith war es ähnlich gewesen. Doch hier war es anders. Nicht so bedrohlich, sondern verlockend. Kirana spürte, dass es hier vertrauter war. Sie merkte deutlich, dass sie hier von der Macht gerufen wurde und nicht nur akzeptiert. Irgendetwas in ihr verband sie mit diesem Ort, diesem Planeten. Ihre Wurzeln lagen hier und das war deutlich zu spüren.



Durch ein leises röhren wurde Kirana abgelenkt. Sie hörte es aus Nordwesten. Da sie nördlich unterwegs war, wich dieses Geräusch etwas von ihrer Route ab. Sie ging dennoch in die Richtung, aus der das Geräusch zu hören war. Es hörte sich fast an wie ein jammern. Ihrem Ziel näherkommend, wurde das Geräusch lauter und kläglicher. Was auch immer sich da befand, es spürte auch, das Kirana näher kam. Etwas später dann sah die junge Frau, was das Geräusch verursachte. In einem Netz auf dem Boden lag es, sah aus wie ein einheimisches Tier. Beim genaueren Betrachten erkannte sie es. Es war ein Rancor. Aber kein ausgewachsenes Tier, denn diese konnten größer als 2 Meter werden. Dies hier war ein Jungtier, maximal ein Meter hoch und war gefangen in einer Falle von menschlichen Jägern nahm Kira an. Denn die Nachtschwestern und Dathomiri konnten mit ihnen kommunizieren.



Kirana verband sich in der Macht mit dem JungRancor und beruhigte das Tier, das nun in dem Netz hin und her zappelte. Es beruhigte sich, sodass Kira das Netz vorsichtig mit einer Handbewegung von dem Tier entfernte. Sie hielt Sicherheitsabstand, da sie nicht wusste, ob das Netz mit einer Energiefalle versehen war. Dann würde sie einen Energiestoß bekommen, der sie ausknocken konnte.



Nachdem sie das Jungtier befreit hatte, versuchte dieses langsam aufzustehen… es zog sich mehr in Richtung Kirana. Diese spürte, dass dieses Tier schon eine Weile hier liegen musste, es hatte Hunger. Kira selbst die genug Trockenfleisch in der Tasche hatte, holte etwas raus und gab es dem Rancor. Dieser verschlang es sofort, sah Kira dankbar an. Sie spürte einen kleinen Machtschubs von dem Jungtier. Dann verschwand dieses wieder in den Wäldern. Kirana nahm ihre ursprüngliche Route wieder auf und bewegte sich in Richtung Norden, zu dem Stamm der Nachtschwestern, zu denen ihre Mutter gehörte.



Nach einigen weiteren Stunden kam ihr die Gegend auch bekannt vor. Diese glich den Bildern, die sie Nacht für Nacht im Kopf hatte. Nun fehlte da nur noch die Frau, die Kirana sah, die vermutlich ihre Mutter war. Nun hielt sie nichts mehr. Sie ging weiter und war sich sicher, bald würde sie nun auf genau die Menschen treffen, die wohl mehr über sie wissen, als sie selbst.



To be continued…


RE: Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

28. August 2014
#4
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor



Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero, NPCs der Dathomiri/Nachtschwestern



Weiter und weiter führte Kirana ihr Weg durch dichte Wälder, hohe Grasflächen und Gestrüpp sowie Gestein. Sie lief und lief… unterwegs begegneten ihr einige einheimische Tiere, die hier und da herumliefen, sich versteckten oder einfach neugierig in Kiras Richtung schauten.



Die junge Novizin trank nur Wasser unterwegs. Sie wollte sich nicht mit Nahrung belasten, weil sie nicht wusste, was sie noch erwartete.



Nach endlosen Strecken, die sie gelaufen war, kam sie über eine Wiese… genau diese hatte sie in ihren Träumen öfter gesehen. Sie kann nicht mehr weit weg sein… da hörte sie ein Geräusch in der Nähe. Kirana setzte sich hin, schloss die Augen und konzentrierte sich auf das Geräusch. Plötzlich spürte sie hinter sich ein Schnauben und wusste, dass jemand hinter ihr war. Langsam…. Ganz langsam drehte sie sich um, blieb dabei aber sitzen, um keine Bedrohung darzustellen. Vor ihr hatte sich ein Rancor aufgebäumt… ein riesengroßes Tier. Ausgewachsen auf mindestens 2 Meter Höhe. Dann fiel Kirana auf, dass dieser Rancor kein gewöhnliches wildes Tier war. Er hatte eine Art Zaumzeug um, ebenso wie einen Sattel. Und dann sah Kira sie. Eine Frau mittleren Alters saß auf diesem Tier und starrte Kirana an. Kira bewegte sich nicht. Sie schaute nur hoch zu den beiden und lächelte etwas. Ihre Kapuze hatte sie nicht auf, somit schaute sie mit ihren kurzen, strubbeligem Haar und den braunen Augen zu der Frau auf.



Die Frau auf dem Rancor sah aus, als hätte sie einen Geist gesehen. "Shia? Bist du es?" hört sie die Frau fragen. Kira steht langsam auf und schaut der Frau direkt in die Augen "Hallo. Nein, ich bin Kirana, Shias Tochter. Und wer bist du?" Kirana war mutig, immerhin saß diese Frau auf einem Rancor, der sie – Kirana – mit einem ordentlichen Sprung hätte sofort töten können. Und dieser Rancor sah nicht so aus, als hätte er keine Kraft. Jedoch strahlte er sehr viel Ruhe in der Macht aus, dieses übertrug sich auch auf Kirana.



Wieder schaute diese Frau sie an. Dann bekam sie ihre Sprache wohl wieder "Du siehst aus wie sie. Das gibt’s doch gar nicht. Ich wusste nicht das sie…" ein langes Schweigen, dann meint die Frau "okay, komm mit mir, ich muss dich den anderen zeigen…" Kirana hatte keine Ahnung, wer da vor ihr war und wen sie mit den anderen meinte. Jedoch sprach sie von ihrer Mutter, Shia, und somit konnte es sich nur um eine ihrer Leute handeln. Also nickte Kirana und ging hinter dieser Frau her, die langsam mit dem Rancor, der vor sich hin brummte, in die Richtung ging, in die Kirana sowieso unterwegs war.



Plötzlich, als sie kurz vor einem größeren Berg ankamen, meinte sie dann "Entschuldige. Ich bin Tiara. Ich hab mich gar nicht vorgestellt. Jedoch weißt du sicher, wer ich bin, das spüre ich genauso deutlich wie du, oder?" Sie zwinkerte Kirana zu und die wusste wirklich genau wo sie war… hier war sie am Ziel… die Nachtschwestern, unter denen ihre Mutter auch gelebt hatte.



Kirana nickte Tiara zu. Diese ließ den Rancor laufen und kletterte auf den Berg. Kira tat es ihr nach und so kamen sie über einige Hindernisse bis hin zu einem Höhleneingang. Dieser war verschlossen. Mit der Macht öffnete Tiara diesen und Kirana folgte ihr hinein. Das erste, was Kirana sah war eine Gruppe Kinder, offensichtlich Mädchen, die in einer Ecke im Kreis standen und hin- und herliefen. Sie lachten laut und eine etwas ältere Frau stand bei Ihnen und vollzog komische Bewegungen, während sie Wörter sprach, die Kirana vertraut vorkamen, jedoch konnte sie diese nicht zuordnen.



Weiter sah sie in dieser riesigen Höhle (Kirana hatte die Vermutung, dieser Berg war nur eine Hülle, die innen eine Stadt beherbergte) viele Hütten und allerlei komisches Gerät überall. Doch sie konzentrierte sich auf Tiara und wohin diese sie bringen würde. "Tiara. Warum lebt ihr hier im Berg und nicht oben bei der Zitadelle? Der Tempel ist groß genug für alle von euch." Doch Tiara schüttelte nur den Kopf "nein, darum geht es nicht. Wir sind hier geboren und aufgewachsen. Wir leben in Einklang mit der Natur Dathomirs und wir brauchen genau diese Flora und Fauna um unsere Kräfte zu stärken. Im Tempel sind einige Clans, die von dort aus die Infrastruktur steuern. Doch hier sind wir und das wollen wir auch so." Kirana hörte aufmerksam zu und lief neben Tiara her.



Dann kamen sie an ein größeres Haus aus Stein. Darin hörte Kira von weitem bereits ein Stimmenwirrwarr. Es scheint, als würden dort mehrere Bewohner zusammen sitzen und sich beraten. Genauso sah es auch aus, als Kirana eintrat. Ein großer Tisch stand in der Mitte, er war aus dem gleichen Stein wie das Haus, mutmaßte Kirana. An diesem saßen 7 weitere Personen. Eine von ihnen trug einen prunkvollen Kopfschmuck und alle waren im Gesicht tätowiert. Sie schien sowas wie die Anführerin zu sein. Alle schauten zu Tiara und Kirana hinüber, als diese den Raum betraten. Plötzlich sah Kirana auf ihren Gesichtern den gleichen Ausdruck, wie ihn Tiara hatte, als diese sie gesehen hatte… "Das kann doch nicht wahr sein." sagte eine von ihnen… doch Tiara fiel ihr direkt ins Wort und schaute die Anführerin an "Tamith, das ist Kirana, Tochter von Shia. Ich habe sie auf der Wiese gefunden. Sie hat uns gesucht." Ein Raunen ging durch die Schwestern. "Ruhe sag ich!" sprach nun die Anführerin. Dann kam sie auf Kirana zu, musterte sie von oben bis unten "du siehst aus wie deine Mutter. Einen kurzen Moment dachte ich, sie wäre wieder auferstanden, nachdem sie in der Schlacht von Dathomir gefallen ist." meinte sie, legte ihre Hand auf Kiranas Schulter und schaute sie eindringlich an.



Kirana schluckte. Also kam sie zu spät. Ihre Mutter war bereits tot. Die Reise war umsonst. Wie sollte sie nun mehr über sich herausfinden, wenn die Person, die ihr darüber Auskunft geben konnte, nicht mehr lebte? Ihre Emotionen flossen in die Macht und schienen auch direkt die Hexen zu treffen, die hier in diesem Raum mit ihr waren. "Deine Reise wird nicht umsonst gewesen sein Kirana, Tochter von Shia. Shia war eine tapfere Kriegerin. Sie hatte gegen die Übermacht keine Chance. Durch ihr Opfer hat sie vielen von uns das Leben gerettet. Sie ist eine Heldin. Ich bin Tamith Kai, die Anführerin der Nachtschwestern." Dann nahm sie die andere Hand und zeigte in den Kreis der Mitanwesenden, stellte sie eine nach der anderen vor. Bei der letzten angelangt meinte sie "und das ist Silri. Eine Kämpferin der alten Tage. Sie ist die Schwester deiner Mutter. Sie wird dir alles erzählen können." Die Frau mit den dunkelbraunen, langen Haaren und der markanten Nachtschwestern-Tätowierung im Gesicht, nickte Kirana zu.



Besagte Silri brachte Kirana in ein anderes Steinhaus, das ein Stückchen weiter hinein in den Berg ging. Kirana betrat das Haus. Die Macht war hier ebenso wie in dem andren Haus, sehr groß und Kirana spürte deutlich eine ihr bekannte Aura. Es fühlte sich an, als käme sie nachhause. Kira schaute sich um, setzte sich dann auf einen Stuhl, der mit einem ihr unbekannten Leder überzogen war. Silri schaute sie an, lächelte etwas und meinte "Du siehst wirklich aus wie deiner Mutter. Es ist so lange her. Ich möchte dir etwas zeigen." Sie ging durch einen Vorhang in ein Nebenzimmer und kam mit einer etwas größeren Kiste auf dem Arm zurück. Kirana schaute sie erwartungsvoll an.



To be continued…


RE: Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

16. September 2014
#5
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor



Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero, NPCs der Dathomiri/Nachtschwestern





Silri kam genauso erwartungsvoll auf Kirana zu. Sie stellte die Kiste vor Kira auf den Boden. Es war eine mittelgroße Kiste, aus einem lackierten Holz mit vielen Verzierungen drauf, ähnlich der Tätowierungen der Nachtschwestern. Dies ist das Vermächtnis deiner Mutter. Nie dachte ich, dass es mal jemand bekommen würde. Doch nun gehört es dir. Du bist die rechtmäßige Erbin Shia’s und somit ist es deins. Kirana schaute nun etwas verdutzt auf Silri. Aber ich kannte meiner Mutter nicht. Ich habe sie nie kennengelernt. Die Frau, die sich jahrelang als meiner Mutter ausgab, ist es nicht. Ich würde es unfair dir gegenüber finden, als ihre Schwester, dies an mich zu nehmen. Du kanntest sie, du warst mit ihr zusammen. Da gehört dies ganz sicher mehr dir als mir. Verlegen schaute Kira nach unten. Dieses Gefühl hatte sie schon lange nicht mehr. Sie fühlte sich zwar zuhause, jedoch spürte sie, dass es falsch wäre, dieses Geschenk anzunehmen. Silri kam einen Schritt auf Kira zu, legte ihre Hand an Kiranas Kinn und hob deren Kopf an, sodass sich beide Frauen direkt ansahen. Kirana spürte so etwas wie eine weiche, warme Umarmung. Silri sprach Meine Liebe Kirana. Meine Schwester ist... ich korrigiere war nicht nur mit mir verwandt. Sie war meine beste Freundin und ich bedaure es sehr, dass ihr zwei euch nicht mehr begegnet seid, als es noch möglich war. Doch jetzt ist ein Zeitpunkt, wo du das erhältst, was dir zusteht und niemandem sonst. Ich konnte mit ihr das alles erleben, was dir verwehrt wurde. Zerstöre dies nicht, indem du das einzige abwehrst, was sie noch für dich tun kann. In dieser Kiste ist das Vermächtnis von Shia, einer großartigen Frau und Kämpferin für die Nachtschwestern. Sie war zwar nur meine Halbschwester jedoch genoss sie alle Privilegien einer Führungsposition. Sie gehörte zu uns. Nimm das Geschenk an! Kirana spürte nun nicht nur das Verlangen von Silri, dass sie – Kira – das Geschenk annehmen sollte, sondern auch den nötigen Druck dahinter. Es klang fast wie ein Befehl. Silri war bekannt als Machtkämpferin, das spürte Kirana sofort. Nun schaute Kira zu der Kiste und nickte Silri nur kurz zu. Gut, ich werde das Geschenk annehmen. Ich möchte es mir in Ruhe ansehen. Lass mich bitte allein dafür. Kirana kannte noch immer die Manieren eines imperialen Soldaten. Sie benutzte noch immer Wörter wie BITTE und DANKE. Sie schüttelte sich ein wenig, da die Konflikte, die sie noch immer mit der Dunklen Seite und sich selbst austrug, mittlerweile in richtige Machtkämpfe ausarteten.



Kirana wartete, bis Silri, die langsam aber stetig zurückwich, dann das Haus verlassen hatte. Was würde sie erwarten wenn sie die Kiste öffnete? Vorsichtig schaute sie sich das Schloss an. Es war ein einfaches Schloss, das Kira mit der Macht öffnen konnte. Es war, als würde sie eine Bedienungsanleitung vor sich sehen, als sie das Schloss zu öffnen versuchte. Es klackte ein paarmal in dem Gebilde und die Kiste öffnete sich. Langsam schob Kirana den Deckel nach oben und schaute hinein.



Sie erblickte ein in Stoff eingeschlagenes Bündel, das mit einem Band zusammengehalten war. Des Weiteren erblickte sie zwei Schatullen und ein Säckchen aus Leder, das mit einem goldenen Schnürband zugebunden war. Ebenfalls darin ein paar Steine und Flimsis, die sie so nicht zuordnen konnte. Alles in allem wahrscheinlich eine Sammlung von Dingen, die ihre Mutter über ihre Lebenszeit gesammelt hatte. Vorsichtig öffnete Kirana die kleinere der beiden Schatullen. Darin befand sich ein Anhänger an einem Lederband. Dieser Anhänger stellte auf der Vorderseite das Element Wasser dar und auf der Rückseite waren Runen abgebildet, die Kira zwar vertraut vorkamen, jedoch konnte sie diese nicht lesen. Sie strich mit dem Daumen über das Element und es war fast so, als würde es sie rufen. Kirana atmete tief ein und verschloss die Schatulle wieder.



Dann nahm sie die größere Schatulle und stellte sie auf die linke Handfläche. Mit der rechten Hand öffnete sie die Schatulle, jedoch ohne sie zu berühren… allein die Konzentration in der Macht ließ diese Bewegung zu. Die junge Frau schloss die Augen, bevor sie dann wieder in die Richtung der nun offenen Schatulle schaute… ihre Augen wurden immer größer. Das, was sie da sah, hat sie noch nie vorher gesehen. Oder doch… in alten Aufzeichnungen im Tempel auf Prakith und auch auf Nentan. Ein Artefakt in der Form einer Pyramide schaute sie an. Diese Pyramide hatte ein leicht rotes Leuchten aus dem Innern und Kirana hatte das Gefühl, dieses Ding schaute durch sie hindurch. Ein magischer Duft eingehüllt in einen Nebel umfing sie… schnell schloss sie die Schatulle wieder... sie schluckte. Dann atmete sie tief ein und wieder aus.



Nun konzentrierte sie sich auf die andren Sachen in der Kiste. Sie enthielt gemalte Bilder, Kräuterextrakte, Edelsteine und eine Menge andrer Dinge, die Kirana nur aus weiter Ferne wahrnahm. Denn eins, ging ihr nicht aus dem Kopf, egal was sie in die Hand nahm und anschaute… die Schatulle… und ihr wurde klar, was sich darin befand: ein Sith-Holocron…



To be continued…


RE: Auf der Suche... - zero - 23.08.2024

13. Januar 2015
#6
Sektor: InnerRim 1-0-1 / Planet/Ort: Dathomir
Zeitindex: Jahr 18 nach Endor



Planet Dathomir
Mitwirkende: Kirana Zero, NPCs der Dathomiri/Nachtschwestern



Noch immer unschlüssig, was sie jetzt tun sollte, stand Kirana vor dieser Kiste. Lautes Gerede weckte sie auf, als wäre sie in einer Art Trance. Sie ging aus der Hütte heraus und schaute sich um. Sie erblickte Silri, die sich mit anderen Frauen lautstark unterhielt. Es schien etwas nicht zu stimmen. Langsam und bedächtig ging Kirana auf die Gruppe Frauen zu. Silri hörte auf zu reden und schaute Kirana nun direkt an. "Danke Silri" war das einzige, was Kirana nun sagte. Diese nickte ihr zu "Alles ist so gekommen wie es voraus gesagt wurde." Jetzt war Kirana etwas verwirrt… eine ältere Frau, die auch in der kleinen Gruppe vor Kirana stand ergänzte dann "niemand hat mehr damit gerechnet, dass du hier auftauchen würdest. Silri hat immer daran geglaubt, niemand sonst. Doch, deine Mutter. Sie meinte eines Tages würde hier entweder ihre Tochter oder das Imperium auftauchen und die Herausgabe der Truhe fordern." Nun war Kirana noch verblüffter "warum die Herausgabe von etwas fordern, von dem niemand weiß das es existiert?" Ein allgemeines Gelächter ging durch die Menge. Eine etwas jüngere, jedoch Gelehrte meinte dann "du willst mir nicht sagen, dass du nicht genau deswegen hergekommen bist oder? Jeder will die Truhe mit den Artefakten haben. Jeder von uns weiß, dass sich darin ungeahnte Schätze befinden, die Macht verleihen können. Warum also solltest du nicht genau aus diesen Gründen hier sein?" Jetzt war Kirana verdutzt. Sie war ahnungslos hier angekommen und nun wurde ihr vorgeworfen, sie wäre wegen der Kiste gekommen? Warum hatten die sie nicht längst geöffnet. Warum wurde ihr denn die Kiste überhaupt gezeigt? Silri sprach "du liegst falsch Aely. Kirana wusste nichts von der Kiste und wollte sie erst gar nicht annehmen. Ich habe sie dazu gedrängt. Ich hätte gespürt, wenn sie deshalb hier wäre. Also lass deine Anschuldigungen." Kirana versuchte sich zu verteidigen "ich habe erst vor kurzem erfahren, dass ich überhaupt machtsensitiv bin. Von der Existenz meiner Mutter habe ich noch später erfahren. Und von so etwas wie einer Kiste weiß ich erst seit ich sie vorhin gezeigt bekommen habe. Zumal ich mich frage, warum diese den nicht längst geöffnet wurde und ihr euch den Inhalt genommen habt, wenn er so wertvoll ist. Hätte man mir nichts von der Existenz der Kiste berichtet, wäre ich wieder gegangen ohne Kenntnis davon." Aely schaute Kirana eindringlich an. Dann wurde sie ruhiger und meinte "es haben schon viele versucht, diese Kiste zu bekommen. Sie alle sind gescheitert. Jeder, der versuchte die Kiste zu öffnen wurde entweder wahnsinnig oder starb bei dem Versuch. Sie ist mit vielen Fallen gesichert. Wir nehmen an, dass ist nicht nur das Werk deiner Mutter, sondern auch dein Vater hatte seine Hände im Spiel." gab sie nun zu.



Nun war es Kirana, die anfing zu lächeln und dann sogar kurz auflachte "tja, wenn dem so ist, dann wird es seine Gründe haben. Anscheinend ist nur eine Person dazu bestimmt, diese Kiste zu öffnen." Damit beließ sie es und drehte sich um, ging zum Haus zurück. Verdutzt schauten ihr nun alle hinterher. Die Frage von Aely "hast du sie denn geöffnet bekommen?" ließ Kirana offen im Raum stehen.



So war das also. Dann war ihre Vermutung richtig. Das Artefakt war ein Holocron und die Kiste war so gut gesichert, dass nur sie, Kirana, sie öffnen konnte. Silri folgte ihr in das Haus. Erst als sie drin waren, die Tür verschlossen, fragte Silri "hast du gefunden, was du gesucht hast?" Kirana drehte sich um und schaute Silri an "Nein. Das was ich suchte, existiert leider nicht mehr. Ich bin hergekommen, um mehr über mich heraus zu finden und hoffte, meine Mutter zu treffen. Doch dieses Glück blieb mir verwehrt. Ich habe ein Vermächtnis von ihr und meinem Vater, ja. Dieses hat ideellen Wert für mich und hilft mir, mehr über das herauszufinden, was in der Zeit passierte, als ich ahnungslos war. Mehr jedoch nicht." Silri nickte ihr zu. "Wirst du noch bleiben?" Wieder überlegte Kirana, dann schüttelte sie den Kopf "nein, ich werde Dathomir verlassen" und fügte noch ein "vorerst" hinzu. "Das heißt du kommst wieder?" Kirana nickte daraufhin und merkte an "dies ist mein Heimatplanet. Wenn ich wiederkomme, werde ich stärker sein. Ich werde sicherer sein und wissen was ich genau will. Denn zurzeit weiß ich nur eins. Ich möchte meine Ausbildung beenden und ich bekenne mich offiziell zu Dathomir." Silri lächelte und nickte. "Ja, so ist es richtig. Du bist unsere Zukunft und du wirst dafür sorgen, dass wir hier sicher sind und sicher bleiben. Ich weiß, dass meine Schwester Recht hatte mit allem, was sie gesagt hat. Und ich danke dir, dass du mir genau das bestätigst. Du bist wie sie und ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieser Familie sein zu dürfen."



Kirana war klar, was jetzt zu tun war. Sie packte ihre Sachen zusammen, unter anderem auch die Kiste, verabschiedete sich von dem Clan und ließ sich von Silri auf einem Rancor bis zu der Zitadelle bringen, wo sie ihren Speeder abgestellt hatte. Dieser stand noch an Ort und Stelle. Kirana zog ihre Robe aus dem Rucksack und legte sie um. Nun lächelte sie Silri an. Diese nahm sie in den Arm und beide versprachen, sich zu gegebener Zeit wieder zu sehen.



Die junge Novizin machte sich auf zur Landeplattform, ließ alles ordnungsgemäß vonstattengehen und kurz darauf hob dann auch das Shuttle auf Dathomir ab mit dem nächsten Ziel, dass sie dem Ende ihrer Ausbildung entgegenbrachte. Zurück nach Prakith!



Story continued.