23.08.2024, 12:29
22. Januar 2016
#7
Sektor: Sugai Sektor / Planet/Ort: Korona
Zeitindex: Jahr 21 nach Endor
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Wohnzimmer
Mitwirkende: Kirana Zero, Michiru Kennon, div. NPC’s
Kirana #spürte eine wohlige Wärme, die von Michiru ausging. Sie hörte den Ausführungen zu und nickte hier und da. Dass der Orden Korona für sich sichern wollte, konnte nun auch Kirana gut verstehen. Hier gab es einige Entwicklungen, die dem Orden einen Sprung nach vorne machen lassen könnten. Zumal die Entwicklungen hier bereits getestet und ausgereift waren. So konnten die Wissenschaftler des Ordens diese nutzen, weiter entwickeln und für die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Kira nickte Michiru zu, gab ein "Danke, gern" zurück als die Erfrischungen angeboten wurden und hörte weiter zu. "Das Genetik Institut und den Professor möchte ich gerne als erste Station meines Aufenthaltes hier besuchen.". Als Michiru einer jungen Frau, die erschien, einige Anweisungen gab, wie es den Anschein hatte, sprach sie eine andere Sprache. Kirana #konzentrierte sich auf die Wortlaute, konnte jedoch nur Wortfetzen identifizieren, die sich so überhaupt nicht miteinander vertrugen.
Es war fast als hörte sie ihre einstige Meisterin in Sithese sprechen. Diese Sprache war ihr jedoch mehr vertraut als das, was Michiru da grad von sich gab. Es existierten im Universum viele tausend verschiedene Sprachen, plus deren Dialekte und extra Ausführungen. Es war fast unmöglich, wirklich alles zu verstehen… durch das Machtflüstern jedoch war es Kirana möglich, einen Teil dessen zu verstehen ohne die Sprache tatsächlich zu verstehen. Doch hier war sie irgendwie abgelenkt. Sie verstand nicht, warum sie dieses Mal nicht wusste, was Michiru gesagt hatte.
"Lord Krason… ja… mittlerweile zum Sith Lord aufgestiegen. Ich habe ihm einige lehrreiche Stunden auf Manaan zu verdanken und seine Staffel Massassi Krieger ist wirklich exzellent ausgebildet. Man behauptet, es gäbe in der gesamten Galaxie keine besseren Krieger. Wenn ich welche benötige, dann kontaktiere ich ihn, soviel ist sicher…. Ansonsten möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten Mrs. Kennon. Es ist mir nur aufgefallen." Kirana #spürte nun deutlich die Unsicherheit Michiru's und das unangenehme Gefühl, das sie hatte, bei der Anwesenheit Dunkler Jedi. Um ihr etwas mehr Sicherheit zu geben, da Kirana nicht das Unbehagen verschlimmern wollte, begann sie zu erzählen "Sie müssen wissen, werte First Lady, vor meiner Zeit im Orden war ich promovierte Medizinische Offizierin mit Spezialisierung auf Innere Medizin und Prothesen. Mein ‚Talent‘ wurde recht spät erkannt von Lady Deren, heute Darth Marae. Sie war meine Meisterin. Erst nachdem ich erkannte, welche Kräfte in mir steckten, konnte ich sie nutzen, formen und weiter entwickeln. Durch meine frühere Tätigkeit jedoch bin ich in der Lage, die dunkle Macht in anderen sofort zu erkennen. Ich spüre sehr deutlich, wenn jemand manipuliert wurde. Die Dunkle Energie ist allgegenwärtig. Bei einigen mehr, bei andren weniger. Bestimmte Orte könnten dies noch verstärken oder eben schwächen. Sie umgibt uns wie ein Mantel. Nicht jeder kann sie nutzen, aber viele können sie spüren. Manche nur als 'seltsames Gefühl' andere – wie ich zum Beispiel – wissen genau worum es sich handelt."
Kirana machte eine kurze Pause bevor sie fortfuhr. Sie wollte, das Michiru ihr gegenüber etwas Vertrauen fasste, nur deshalb erzählte sie von ihrer Vergangenheit. Und seltsamerweise fühlte sie sich dabei wohl und nicht unbehaglich. Es war ein ganz seltsames Gefühl, dass Kirana hier hatte. Nicht wie sonst, wenn sie kurze Passagen erzählte, sondern sie hatte das Gefühl, hier wäre sie am richtigen Platz dafür. Fast so wie auf Dathomir. "Die Macht in meiner Familie ist sehr stark. Auf der einen Seite ein dunkler Lord und auf der anderen Seite eine der mächtigsten Nachtschwestern von Dathomir. Somit ist mein Feingefühl, solche Dinge zu erkennen, relativ hoch. Ich kann damit Leben retten und zeitgleich auch zerstören. Je nach Belieben…. Doch ich bin nicht hier, um mit Ihnen über mich zu sprechen." Das würde ich viel lieber mit Kylie machen kam es Kirana in den Sinn. Dabei ging ihr Blick wieder in die Ecke zu der Leibwächterin, die dort stand und sie – Kirana – sehr genau beobachtete. Kirana erschrak vor ihren eigenen Gedanken, warf diese schnell beiseite, schaute wieder zu Michiru und meinte "Lassen wir das Thema der Dunklen Jedi in Ihrem Leben beiseite. Es ist Ihre Angelegenheit. Wenn Sie irgendwann einmal genau erfahren möchten, was Ihnen damals passiert ist, kann ich Ihnen dabei helfen. Doch ich respektiere Sie und Ihre Gefolgsleute und werde nicht wie sonst üblich die Gedanken erforschen oder Sie manipulieren. Ich habe das deutliche Gefühl, dass ich das hier nicht brauche." Verdammt was erzähle ich denn da? Wozu muss ich ihr erzählen, dass ich Gedanken lesen kann? Das hat niemanden zu interessieren. Seit wann gibst du deine Fähigkeiten Preis Zero? Bist du von Sinnen? sagte ihr der Verstand. Noch etwas irritiert von dem, was sie grad preisgegeben hatte, schaute sie nun auf Michiru und wartete auf deren Reaktion.
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Weg zum Gästezimmer
Kirana stand auf. Sie wollte sich frisch machen bevor sie die erste Station besichtigte und Michiru sagte ihr, dass Kylie sie zum Gästezimmer bringen würde, wo ihr Gepäck schon auf sie wartete. Langsam ging sie auf die Leibwächterinnen zu, nachdem sich Michiru von ihr vorerst verabschiedete. Kiras Blick ging von Liliana zu Kylie und wieder zurück. In Lilianas Gesicht war nichts zu erkennen, keine Gefühlsregung… auch der Griff in die Macht konnte ihr nicht helfen. Kirana hielt ihr Versprechen und ging nicht weiter in den Kopf der älteren Leibwächterin. Genauso bei Kylie. Kira wollte aus Respekt nicht in die Köpfe der Frauen schauen. Das hatte sie sich vorgenommen. Denn sie war sich sicher, dass sie auch so die Mission erfüllen konnte. Für den Notfall konnte sie noch immer zu anderen Mitteln greifen. Dies war hier nicht der Fall.
Liliana öffnete ihr die große Flügeltür. Während Kirana an Kylie vorbeiging, streiften für einen Bruchteil einer Sekunde ihre Arme aneinander, sodass eine minimale Berührung von Haut auf Haut existierte. Wie ein Blitz schlug es in Kirana ein und anstatt das Gesicht von Kylie zu sehen, sah sie vor ihrem geistigen Auge plötzlich ein kleines Mädchen, das einen roten Bollerwagen hinter sich herzog, auf dem Schrotteile von alten Blastern lagen. Das Mädchen trug eine kurze Kose und ein Leinenshirt. Es hatte die gleichen braunen Augen wie Kylie und die braunen Haare, nur kürzer und sie lächelte Kirana an… Kirana schüttelte sich und das Bild verschwand. Sie hatte keine Ahnung, was da nun grad geschehen war. Sie ging weiter….
Kylie folgte ihr und zeigte ihr dann das Zimmer. Während Kylie sie unterhielt, hörte Kira nur dem Klang der Stimme zu und versuchte hier und da eine Antwort zu geben. Sie versuchte möglichst nicht direkt in Kylies braune Augen zu schauen, da sie dann wieder das Bild des kleinen Mädchens vor Augen hatte.
Am Zimmer angelangt, öffnete Kylie ihr die Tür und bat sie herein….
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Gästezimmer
Das Zimmer war beeindruckend. Kirana fühlte sich sehr wohl hier.
Nachdem dann Kylie gegangen war, machte Kirana sich fertig, zog sich um und hatte nicht vor, sich lange alleine hier aufzuhalten. Sie trug nun über ihren Kampfanzug eine leichte Leinenhose, an deren Gürtel ihr Lichtschwert baumelte. Darüber eine Tunika, die sie wohlweislich ausgesucht hatte, in violetten Tönen. Darüber wiederum zog sie einen schwarzen, langen Mantel. Dieser war aus dem Vermächtnis ihrer Mutter und gefiel ihr sehr. Es war ein robuster Stoff, leicht jedoch temperaturbeständig. So konnte sie Michiru und ihren Leibwächterinnen unter die Augen treten, ohne gleich von weitem als Mitglied des Ordens erkannt zu werden.
Kira #konzentrierte sich sehr auf ihr Äußeres und ließ ihre Augen in dem warmen, weichen Lilaton glänzen. Ihr Haar war wild auf dem Kopf und kaum zu bändigen. Das dichte, kurze schwarze Haar stand in alle möglichen Richtungen ab. Kirana fuhr mit beiden Händen einmal durch, jedoch war es unmöglich, hier mehr draus zu machen. Das war schon immer so und seit sie die Dunkle Macht beherrscht, war es eher dichter und störrischer geworden. Als würde es sein Eigenleben führen. Dies störte Kirana nicht. Es gab ihr einen Touch von Frechheit und Zielstrebigkeit. Sie war, wie sie war.
Nun war sie bereit, sich von ihren Gastgeberinnen herumführen zu lassen. Ausruhen konnte sie sich auch später noch…
To be continued…
#7
Sektor: Sugai Sektor / Planet/Ort: Korona
Zeitindex: Jahr 21 nach Endor
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Wohnzimmer
Mitwirkende: Kirana Zero, Michiru Kennon, div. NPC’s
Kirana #spürte eine wohlige Wärme, die von Michiru ausging. Sie hörte den Ausführungen zu und nickte hier und da. Dass der Orden Korona für sich sichern wollte, konnte nun auch Kirana gut verstehen. Hier gab es einige Entwicklungen, die dem Orden einen Sprung nach vorne machen lassen könnten. Zumal die Entwicklungen hier bereits getestet und ausgereift waren. So konnten die Wissenschaftler des Ordens diese nutzen, weiter entwickeln und für die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Kira nickte Michiru zu, gab ein "Danke, gern" zurück als die Erfrischungen angeboten wurden und hörte weiter zu. "Das Genetik Institut und den Professor möchte ich gerne als erste Station meines Aufenthaltes hier besuchen.". Als Michiru einer jungen Frau, die erschien, einige Anweisungen gab, wie es den Anschein hatte, sprach sie eine andere Sprache. Kirana #konzentrierte sich auf die Wortlaute, konnte jedoch nur Wortfetzen identifizieren, die sich so überhaupt nicht miteinander vertrugen.
Es war fast als hörte sie ihre einstige Meisterin in Sithese sprechen. Diese Sprache war ihr jedoch mehr vertraut als das, was Michiru da grad von sich gab. Es existierten im Universum viele tausend verschiedene Sprachen, plus deren Dialekte und extra Ausführungen. Es war fast unmöglich, wirklich alles zu verstehen… durch das Machtflüstern jedoch war es Kirana möglich, einen Teil dessen zu verstehen ohne die Sprache tatsächlich zu verstehen. Doch hier war sie irgendwie abgelenkt. Sie verstand nicht, warum sie dieses Mal nicht wusste, was Michiru gesagt hatte.
"Lord Krason… ja… mittlerweile zum Sith Lord aufgestiegen. Ich habe ihm einige lehrreiche Stunden auf Manaan zu verdanken und seine Staffel Massassi Krieger ist wirklich exzellent ausgebildet. Man behauptet, es gäbe in der gesamten Galaxie keine besseren Krieger. Wenn ich welche benötige, dann kontaktiere ich ihn, soviel ist sicher…. Ansonsten möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten Mrs. Kennon. Es ist mir nur aufgefallen." Kirana #spürte nun deutlich die Unsicherheit Michiru's und das unangenehme Gefühl, das sie hatte, bei der Anwesenheit Dunkler Jedi. Um ihr etwas mehr Sicherheit zu geben, da Kirana nicht das Unbehagen verschlimmern wollte, begann sie zu erzählen "Sie müssen wissen, werte First Lady, vor meiner Zeit im Orden war ich promovierte Medizinische Offizierin mit Spezialisierung auf Innere Medizin und Prothesen. Mein ‚Talent‘ wurde recht spät erkannt von Lady Deren, heute Darth Marae. Sie war meine Meisterin. Erst nachdem ich erkannte, welche Kräfte in mir steckten, konnte ich sie nutzen, formen und weiter entwickeln. Durch meine frühere Tätigkeit jedoch bin ich in der Lage, die dunkle Macht in anderen sofort zu erkennen. Ich spüre sehr deutlich, wenn jemand manipuliert wurde. Die Dunkle Energie ist allgegenwärtig. Bei einigen mehr, bei andren weniger. Bestimmte Orte könnten dies noch verstärken oder eben schwächen. Sie umgibt uns wie ein Mantel. Nicht jeder kann sie nutzen, aber viele können sie spüren. Manche nur als 'seltsames Gefühl' andere – wie ich zum Beispiel – wissen genau worum es sich handelt."
Kirana machte eine kurze Pause bevor sie fortfuhr. Sie wollte, das Michiru ihr gegenüber etwas Vertrauen fasste, nur deshalb erzählte sie von ihrer Vergangenheit. Und seltsamerweise fühlte sie sich dabei wohl und nicht unbehaglich. Es war ein ganz seltsames Gefühl, dass Kirana hier hatte. Nicht wie sonst, wenn sie kurze Passagen erzählte, sondern sie hatte das Gefühl, hier wäre sie am richtigen Platz dafür. Fast so wie auf Dathomir. "Die Macht in meiner Familie ist sehr stark. Auf der einen Seite ein dunkler Lord und auf der anderen Seite eine der mächtigsten Nachtschwestern von Dathomir. Somit ist mein Feingefühl, solche Dinge zu erkennen, relativ hoch. Ich kann damit Leben retten und zeitgleich auch zerstören. Je nach Belieben…. Doch ich bin nicht hier, um mit Ihnen über mich zu sprechen." Das würde ich viel lieber mit Kylie machen kam es Kirana in den Sinn. Dabei ging ihr Blick wieder in die Ecke zu der Leibwächterin, die dort stand und sie – Kirana – sehr genau beobachtete. Kirana erschrak vor ihren eigenen Gedanken, warf diese schnell beiseite, schaute wieder zu Michiru und meinte "Lassen wir das Thema der Dunklen Jedi in Ihrem Leben beiseite. Es ist Ihre Angelegenheit. Wenn Sie irgendwann einmal genau erfahren möchten, was Ihnen damals passiert ist, kann ich Ihnen dabei helfen. Doch ich respektiere Sie und Ihre Gefolgsleute und werde nicht wie sonst üblich die Gedanken erforschen oder Sie manipulieren. Ich habe das deutliche Gefühl, dass ich das hier nicht brauche." Verdammt was erzähle ich denn da? Wozu muss ich ihr erzählen, dass ich Gedanken lesen kann? Das hat niemanden zu interessieren. Seit wann gibst du deine Fähigkeiten Preis Zero? Bist du von Sinnen? sagte ihr der Verstand. Noch etwas irritiert von dem, was sie grad preisgegeben hatte, schaute sie nun auf Michiru und wartete auf deren Reaktion.
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Weg zum Gästezimmer
Kirana stand auf. Sie wollte sich frisch machen bevor sie die erste Station besichtigte und Michiru sagte ihr, dass Kylie sie zum Gästezimmer bringen würde, wo ihr Gepäck schon auf sie wartete. Langsam ging sie auf die Leibwächterinnen zu, nachdem sich Michiru von ihr vorerst verabschiedete. Kiras Blick ging von Liliana zu Kylie und wieder zurück. In Lilianas Gesicht war nichts zu erkennen, keine Gefühlsregung… auch der Griff in die Macht konnte ihr nicht helfen. Kirana hielt ihr Versprechen und ging nicht weiter in den Kopf der älteren Leibwächterin. Genauso bei Kylie. Kira wollte aus Respekt nicht in die Köpfe der Frauen schauen. Das hatte sie sich vorgenommen. Denn sie war sich sicher, dass sie auch so die Mission erfüllen konnte. Für den Notfall konnte sie noch immer zu anderen Mitteln greifen. Dies war hier nicht der Fall.
Liliana öffnete ihr die große Flügeltür. Während Kirana an Kylie vorbeiging, streiften für einen Bruchteil einer Sekunde ihre Arme aneinander, sodass eine minimale Berührung von Haut auf Haut existierte. Wie ein Blitz schlug es in Kirana ein und anstatt das Gesicht von Kylie zu sehen, sah sie vor ihrem geistigen Auge plötzlich ein kleines Mädchen, das einen roten Bollerwagen hinter sich herzog, auf dem Schrotteile von alten Blastern lagen. Das Mädchen trug eine kurze Kose und ein Leinenshirt. Es hatte die gleichen braunen Augen wie Kylie und die braunen Haare, nur kürzer und sie lächelte Kirana an… Kirana schüttelte sich und das Bild verschwand. Sie hatte keine Ahnung, was da nun grad geschehen war. Sie ging weiter….
Kylie folgte ihr und zeigte ihr dann das Zimmer. Während Kylie sie unterhielt, hörte Kira nur dem Klang der Stimme zu und versuchte hier und da eine Antwort zu geben. Sie versuchte möglichst nicht direkt in Kylies braune Augen zu schauen, da sie dann wieder das Bild des kleinen Mädchens vor Augen hatte.
Am Zimmer angelangt, öffnete Kylie ihr die Tür und bat sie herein….
Anwesen der Familie Kennon "Kennon Manor", Gästezimmer
Das Zimmer war beeindruckend. Kirana fühlte sich sehr wohl hier.
Nachdem dann Kylie gegangen war, machte Kirana sich fertig, zog sich um und hatte nicht vor, sich lange alleine hier aufzuhalten. Sie trug nun über ihren Kampfanzug eine leichte Leinenhose, an deren Gürtel ihr Lichtschwert baumelte. Darüber eine Tunika, die sie wohlweislich ausgesucht hatte, in violetten Tönen. Darüber wiederum zog sie einen schwarzen, langen Mantel. Dieser war aus dem Vermächtnis ihrer Mutter und gefiel ihr sehr. Es war ein robuster Stoff, leicht jedoch temperaturbeständig. So konnte sie Michiru und ihren Leibwächterinnen unter die Augen treten, ohne gleich von weitem als Mitglied des Ordens erkannt zu werden.
Kira #konzentrierte sich sehr auf ihr Äußeres und ließ ihre Augen in dem warmen, weichen Lilaton glänzen. Ihr Haar war wild auf dem Kopf und kaum zu bändigen. Das dichte, kurze schwarze Haar stand in alle möglichen Richtungen ab. Kirana fuhr mit beiden Händen einmal durch, jedoch war es unmöglich, hier mehr draus zu machen. Das war schon immer so und seit sie die Dunkle Macht beherrscht, war es eher dichter und störrischer geworden. Als würde es sein Eigenleben führen. Dies störte Kirana nicht. Es gab ihr einen Touch von Frechheit und Zielstrebigkeit. Sie war, wie sie war.
Nun war sie bereit, sich von ihren Gastgeberinnen herumführen zu lassen. Ausruhen konnte sie sich auch später noch…
To be continued…
