22.08.2024, 09:27
21.08.2024
Kate stand reglos auf der Brücke des Sternenzerstörers. Ihre blauen Augen, kalt und durchdringend, spiegelten das tiefe Schwarz des Alls wider, das sich durch die gewaltigen Panoramafenster erstreckte. Sie überlegte, wann sie zuletzt ihre eigene Maske hatte fallen lassen, wann sie jemanden einen echten Blick hinter die Fassade gewährt hatte. Doch die Antwort entglitt ihr, als wäre sie nie vorhanden gewesen.
"Entscheidungen..." begann sie, ihre Stimme war leise, beinahe ein Flüstern, das in der sterilen Atmosphäre der Brücke zu verhallen schien. Sie machte eine Pause, während ihre Gedanken das Wort auf der Zunge zerrieben, bevor sie es freigab. "Wer kann wirklich behaupten, sie frei zu treffen? Ohne ständig die Konsequenzen abzuwägen, die sie mit sich bringen könnten? Ohne dabei immer wieder die möglichen Folgen gegeneinander abzuwägen?"
Ihre Finger glitten unbewusst über die glatte Oberfläche der Umrandung des Panoramafensters vor ihr, das kalte Metall ein schwacher Kontrast zu den Gedanken, die sie erfüllten. Sie spürte die Vibrationen des Schiffes unter ihren Füßen, das leise Summen der Macht, die durch die Systeme floss, und die kaum wahrnehmbare, aber stets gegenwärtige Bedrohung des Raums außerhalb. "Freiheit," fuhr sie fort, "ist die größte Illusion, die uns jemals verkauft wurde. Sich selbst zu finden, das wahre Selbst, ist in unseren Positionen oft eine Gefahr. Manchmal ist es sogar unmöglich – oder schlichtweg töricht."
Ihre Augen wanderten zurück zu Natsu, der noch immer schweigend vor ihr stand. "Sich neu zu erfinden," sagte sie, und ihre Stimme nahm einen nachdenklichen Ton an, "ist eine Fähigkeit, die man besitzen sollte. Doch durch die unzähligen Umstände, denen wir ausgesetzt sind, verlieren wir uns oft, bevor wir überhaupt wissen, wer wir werden wollten. Was ich schon alles war…"
Die Worte klangen in ihrem Kopf nach, als sie an die Narben dachte, die ihre Seele zierten – Erinnerungen an vergangene Schlachten, an verratene Verbündete und an unerfüllte Versprechen. "Eine Narbe heilt nie vollständig," sagte sie und blickte in die Ferne. "Sie ist Mahnmal das übrigbleibt, eine Lektion, die wir niemals vergessen sollen."
Kate schloss kurz die Augen und ließ die Worte Natsus über die Melodien in ihren Gedanken nachhallen. Sie spürte, wie eine längst vergangene Erinnerung an die Oberfläche ihrer Gedanken drängte – Xhosia. Ein Name, den sie seit Jahren nicht mehr in ihrem Kopf hatte aufsteigen lassen. Ihre Affären mit ihm und den Männern danach hatte sie tief vergraben, doch jetzt, in diesem Moment, fühlte sie, wie die alten Narben wieder aufbrachen. Wie war es möglich, dass dieser Mann vor ihr – Natsu – es schaffte, sie so tief zu berühren, während sie doch versuchte, ihn in Verlegenheit zu bringen? Es war ein Tanz, den sie noch nie zuvor auf diese Art getanzt hatte, ein Spiel, das sie nicht zu kontrollieren schien.
"Und wer," fuhr sie fort, ihre Stimme jetzt härter, fast bissig, „wer hat jemals dein wahres Selbst gesehen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es eine der Frauen war, die nur für kurze Zeit dein Bett teilen durften. Sie sahen nur das, was du ihnen erlaubt hast, was du ihnen vorgespielt hast. War es wirklich deine Entscheidung, oder hat jemand Mächtigeres die Maske von deinem Gesicht gerissen?"
Sie stoppte den sie wusste das die Art wie er gehandelt hatte vermutlich gar nicht so viel anders war, als das was sie über die vielen Jahre seit dem sie zur Agentin der dritten Republik wurde, getan hatte und noch schlimmer wurde als sie ins Imperium zurückkehrte.
Sie schüttelte leicht den Kopf, als wolle sie diese Gedanken aus ihrem Bewusstsein vertreiben. Ihre Worte waren eine Herausforderung, ein Test, den sie ihm unbewusst stellte. Und doch spürte sie, wie ihre eigene Maske Risse bekam, wie die Fassaden, die sie so mühsam aufgebaut hatte, ins Wanken gerieten. "Jemanden ins Bett zu lassen," sagte sie und hielt den Blick fest auf ihn gerichtet, "ist eine Sache, eine leichte Sache. Ihn in dein Leben, dein Herz und deinen Verstand zu lassen, ist etwas völlig anderes. Es ist eine Entscheidung, die du nicht mehr rückgängig machen kannst."
Für einen kurzen Moment wirkte sie fast zerbrechlich, als ob die Maske, die sie trug, jeden Moment in sich zusammenfallen könnte. Doch dann kehrte der steinerne Ausdruck in ihre Augen zurück. "Man sollte einen Tanz nie vorzeitig beenden," fügte sie hinzu, ihre Stimme wieder fester. "Das nimmt dem Ganzen den Reiz. Aber man sollte auch nur so lange bleiben, wie man die Kraft hat, weiterzutanzen."
Sie sah ihm erneut tief in die Augen, suchte nach einer Reaktion, nach einem Zeichen, das ihr zeigte, dass er verstand. „Ich bin gewarnt," murmelte sie leise, fast für sich selbst, „aber ich glaube nicht, dass ein dunkler Jedi mein letzter Tanzpartner sein wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Ende auf mich wartet, geduldig, bis der richtige Moment gekommen ist. Doch wenn dieser Tag kommt," ein gefährliches Glitzern trat in ihre Augen, „möchte ich, dass es in einem spektakulären Feuerwerk endet, das noch lange in Erinnerung bleibt."
Kate stand reglos auf der Brücke des Sternenzerstörers. Ihre blauen Augen, kalt und durchdringend, spiegelten das tiefe Schwarz des Alls wider, das sich durch die gewaltigen Panoramafenster erstreckte. Sie überlegte, wann sie zuletzt ihre eigene Maske hatte fallen lassen, wann sie jemanden einen echten Blick hinter die Fassade gewährt hatte. Doch die Antwort entglitt ihr, als wäre sie nie vorhanden gewesen.
"Entscheidungen..." begann sie, ihre Stimme war leise, beinahe ein Flüstern, das in der sterilen Atmosphäre der Brücke zu verhallen schien. Sie machte eine Pause, während ihre Gedanken das Wort auf der Zunge zerrieben, bevor sie es freigab. "Wer kann wirklich behaupten, sie frei zu treffen? Ohne ständig die Konsequenzen abzuwägen, die sie mit sich bringen könnten? Ohne dabei immer wieder die möglichen Folgen gegeneinander abzuwägen?"
Ihre Finger glitten unbewusst über die glatte Oberfläche der Umrandung des Panoramafensters vor ihr, das kalte Metall ein schwacher Kontrast zu den Gedanken, die sie erfüllten. Sie spürte die Vibrationen des Schiffes unter ihren Füßen, das leise Summen der Macht, die durch die Systeme floss, und die kaum wahrnehmbare, aber stets gegenwärtige Bedrohung des Raums außerhalb. "Freiheit," fuhr sie fort, "ist die größte Illusion, die uns jemals verkauft wurde. Sich selbst zu finden, das wahre Selbst, ist in unseren Positionen oft eine Gefahr. Manchmal ist es sogar unmöglich – oder schlichtweg töricht."
Ihre Augen wanderten zurück zu Natsu, der noch immer schweigend vor ihr stand. "Sich neu zu erfinden," sagte sie, und ihre Stimme nahm einen nachdenklichen Ton an, "ist eine Fähigkeit, die man besitzen sollte. Doch durch die unzähligen Umstände, denen wir ausgesetzt sind, verlieren wir uns oft, bevor wir überhaupt wissen, wer wir werden wollten. Was ich schon alles war…"
Die Worte klangen in ihrem Kopf nach, als sie an die Narben dachte, die ihre Seele zierten – Erinnerungen an vergangene Schlachten, an verratene Verbündete und an unerfüllte Versprechen. "Eine Narbe heilt nie vollständig," sagte sie und blickte in die Ferne. "Sie ist Mahnmal das übrigbleibt, eine Lektion, die wir niemals vergessen sollen."
Kate schloss kurz die Augen und ließ die Worte Natsus über die Melodien in ihren Gedanken nachhallen. Sie spürte, wie eine längst vergangene Erinnerung an die Oberfläche ihrer Gedanken drängte – Xhosia. Ein Name, den sie seit Jahren nicht mehr in ihrem Kopf hatte aufsteigen lassen. Ihre Affären mit ihm und den Männern danach hatte sie tief vergraben, doch jetzt, in diesem Moment, fühlte sie, wie die alten Narben wieder aufbrachen. Wie war es möglich, dass dieser Mann vor ihr – Natsu – es schaffte, sie so tief zu berühren, während sie doch versuchte, ihn in Verlegenheit zu bringen? Es war ein Tanz, den sie noch nie zuvor auf diese Art getanzt hatte, ein Spiel, das sie nicht zu kontrollieren schien.
"Und wer," fuhr sie fort, ihre Stimme jetzt härter, fast bissig, „wer hat jemals dein wahres Selbst gesehen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es eine der Frauen war, die nur für kurze Zeit dein Bett teilen durften. Sie sahen nur das, was du ihnen erlaubt hast, was du ihnen vorgespielt hast. War es wirklich deine Entscheidung, oder hat jemand Mächtigeres die Maske von deinem Gesicht gerissen?"
Sie stoppte den sie wusste das die Art wie er gehandelt hatte vermutlich gar nicht so viel anders war, als das was sie über die vielen Jahre seit dem sie zur Agentin der dritten Republik wurde, getan hatte und noch schlimmer wurde als sie ins Imperium zurückkehrte.
Sie schüttelte leicht den Kopf, als wolle sie diese Gedanken aus ihrem Bewusstsein vertreiben. Ihre Worte waren eine Herausforderung, ein Test, den sie ihm unbewusst stellte. Und doch spürte sie, wie ihre eigene Maske Risse bekam, wie die Fassaden, die sie so mühsam aufgebaut hatte, ins Wanken gerieten. "Jemanden ins Bett zu lassen," sagte sie und hielt den Blick fest auf ihn gerichtet, "ist eine Sache, eine leichte Sache. Ihn in dein Leben, dein Herz und deinen Verstand zu lassen, ist etwas völlig anderes. Es ist eine Entscheidung, die du nicht mehr rückgängig machen kannst."
Für einen kurzen Moment wirkte sie fast zerbrechlich, als ob die Maske, die sie trug, jeden Moment in sich zusammenfallen könnte. Doch dann kehrte der steinerne Ausdruck in ihre Augen zurück. "Man sollte einen Tanz nie vorzeitig beenden," fügte sie hinzu, ihre Stimme wieder fester. "Das nimmt dem Ganzen den Reiz. Aber man sollte auch nur so lange bleiben, wie man die Kraft hat, weiterzutanzen."
Sie sah ihm erneut tief in die Augen, suchte nach einer Reaktion, nach einem Zeichen, das ihr zeigte, dass er verstand. „Ich bin gewarnt," murmelte sie leise, fast für sich selbst, „aber ich glaube nicht, dass ein dunkler Jedi mein letzter Tanzpartner sein wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Ende auf mich wartet, geduldig, bis der richtige Moment gekommen ist. Doch wenn dieser Tag kommt," ein gefährliches Glitzern trat in ihre Augen, „möchte ich, dass es in einem spektakulären Feuerwerk endet, das noch lange in Erinnerung bleibt."
