22.08.2024, 09:26
19.08.2024
Brücke
Natsu Dragneel, Kate Sinn (frei für alle)
Kate ließ die Stille zwischen ihnen nachwirken, ihre Worte langsam wählend, bevor sie sprach. Ihre Stimme war ruhig, durchdrungen von einer fast unheimlichen Klarheit, die die Komplexität der Gedanken widerspiegelte, die in ihrem Inneren tobten. Sie hatte in ihrem Leben gelernt, jedes Wort zu wägen, jede Nuance zu beachten, denn sie wusste, dass in diesem Spiel das kleinste Detail den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage bedeuten konnte, zwischen Leben und Tod.
"Das Leben," begann sie, den Blick fest auf Natsu gerichtet, "ist ein Spiel, und nicht immer haben wir einen wirklichen Einfluss darauf, wie komplex oder kompliziert es wird." Ihre Augen funkelten, als sie sprach, ein Hauch von Ironie und Erkenntnis, die tief in ihren Worten lag. "Risiken abzuschätzen will gelernt sein, und manchmal braucht man dazu Informationen, die man nicht hat. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Sterne da draußen." Sie wies mit einer leichten Bewegung ihrer Hand in Richtung der sternenübersäten Leere, als wolle sie die unzähligen Möglichkeiten und Gefahren betonen, die in den Weiten des Universums lauerten. Die Monitore und Konsolen, die die Brücke säumten, flackerten unablässig, ihre Lichter tanzten auf Kates Gesicht und ließen sie beinahe geisterhaft wirken.
"Eine unausgesprochene Regel," fuhr sie fort, "ist immer spannender, weil der andere nicht um die Konsequenzen, die Gefahren weiß. Er kann nicht abschätzen, ob er es riskieren will, diese Regel zu brechen, oder ob er doch lieber einen Schritt zurücktritt." Ihre Stimme senkte sich, wurde fast zu einem Flüstern, das dennoch durch den Raum hallte. "Ach, was man doch alles verlieren kann." Ihre Worte trugen ein Gewicht, das schwerer war als das Vakuum des Alls draußen, ein Gefühl von drohender Gefahr, die hinter jedem unbedachten Schritt lauern konnte. Was hatte sie in ihrem Leben schon alles verloren, das schlimmste war, wie oft hatte sie sich selbst schon verloren.
Kate drehte sich leicht zur Seite und ließ ihren Blick erneut in die Tiefe des Alls schweifen. "Das Leben ist eine genauso große Illusion wie die Kontrolle, die wir glauben zu haben," sagte sie, ihre Stimme nun nachdenklicher, fast melancholisch. "Die Vorstellung, etwas zu haben, etwas zu teilen. Der Glaube, etwas zu besitzen, etwas zu kontrollieren. Es gibt nichts, das so mächtig ist, als wenn jemand fest glaubt, dass er die Kontrolle hat, dass er das Vertrauen genießt, den anderen versteht." Ihre Worte schienen in der Luft zu schweben, als sie den Gedanken weiterspann. Wie würde es sich anfühlen, wenn sie sich ein einziges mal wirklich erlaubte einer anderen Person komplett zu vertrauen, mit jeder Phaser ihre Körpers.
"Allerdings," sie wandte sich wieder zu Natsu, ihre Augen schienen durch ihn hindurch zu sehen, "kann man ein Gefühl nur dann erzeugen, wenn man die Grundlage dieses Gefühls wirklich versteht. Wenn man weiß, was es benötigt, um es zu erzeugen." Ihre Worte waren nun präzise, fast schneidend, und die unterschwellige Warnung darin nur schwer zu überhören.
"Und weißt du, Natsu," sie trat näher an ihn heran, ihre Stimme nun eindringlich, "was das größte Risiko bei diesem Spiel ist? Es ist die Tatsache, dass man vorher nicht weiß, mit welchen Narben man zurechtkommen muss. Sei es die eigenen oder die eines anderen. In welche Glasscherben fasst man eigentlich gerade?" Sie spürte sie, die einen Narben, auf ihrem Körper und auf ihrer Seele, sie wogen schwer.
Kate hielt inne und sah ihm tief in die Augen, ihre blauen Augen funkelten wie kaltes, unbarmherziges Eis. "Nur jemand, der Verlust erlitten hat, der sich mit den dunkelsten der Gefühle auseinandersetzen musste, weiß, wie schmerzhaft dieses Spiel enden kann. Vertrauen oder auch nur die Illusion davon gehört zu den hellen, positiven Gefühlen, sie zu ertragen ist manchmal schwerer als die tiefsten Abgründe."
Für einen kurzen Moment erschien sein Gesicht von ihren Augen, erst mit Lächeln dann seine weit aufgerissenen Augen als er merkte das sei sein Leben beenden würde. Sie schluckte und versuchte das Bild von sich zu schieben.
Die Luft auf der Brücke schien sich mit einem Mal zu verdichten, als Kate und Natsu einander gegenüberstanden, die Bedeutung ihrer Worte schwer in der Stille hängend. Das leise Summen der Maschinen, das ferne Piepen der Instrumente, all das schien in den Hintergrund zu treten, während die beiden in einem Moment tiefen Verständnisses verharrten. Es war ein Augenblick, in dem sie beide wussten, dass sie sich auf einem schmalen Grat bewegten, der sie entweder näher zueinander bringen oder unwiderruflich voneinander entfernen konnte.
Kate ließ schließlich ihren Blick wieder abwenden und sah in die Tiefe des Weltraums hinaus, als würde sie dort die Antworten suchen, die sie in sich selbst nicht finden konnte. In diesem Moment wusste sie, dass das Spiel,erst begonnen hatte – und dass sie bereit war, jedes Risiko einzugehen, um zu gewinnen. Sie durfte einfach nicht verlieren, jedoch war die Frage was ein Gewinn wirklich bedeuten würde, hies das Automatisch die Niederlage des anderen oder war es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten möglich das ein Spiel das zwei spielten auch zwei Sieger hervorbrachte.
Brücke
Natsu Dragneel, Kate Sinn (frei für alle)
Kate ließ die Stille zwischen ihnen nachwirken, ihre Worte langsam wählend, bevor sie sprach. Ihre Stimme war ruhig, durchdrungen von einer fast unheimlichen Klarheit, die die Komplexität der Gedanken widerspiegelte, die in ihrem Inneren tobten. Sie hatte in ihrem Leben gelernt, jedes Wort zu wägen, jede Nuance zu beachten, denn sie wusste, dass in diesem Spiel das kleinste Detail den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage bedeuten konnte, zwischen Leben und Tod.
"Das Leben," begann sie, den Blick fest auf Natsu gerichtet, "ist ein Spiel, und nicht immer haben wir einen wirklichen Einfluss darauf, wie komplex oder kompliziert es wird." Ihre Augen funkelten, als sie sprach, ein Hauch von Ironie und Erkenntnis, die tief in ihren Worten lag. "Risiken abzuschätzen will gelernt sein, und manchmal braucht man dazu Informationen, die man nicht hat. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Sterne da draußen." Sie wies mit einer leichten Bewegung ihrer Hand in Richtung der sternenübersäten Leere, als wolle sie die unzähligen Möglichkeiten und Gefahren betonen, die in den Weiten des Universums lauerten. Die Monitore und Konsolen, die die Brücke säumten, flackerten unablässig, ihre Lichter tanzten auf Kates Gesicht und ließen sie beinahe geisterhaft wirken.
"Eine unausgesprochene Regel," fuhr sie fort, "ist immer spannender, weil der andere nicht um die Konsequenzen, die Gefahren weiß. Er kann nicht abschätzen, ob er es riskieren will, diese Regel zu brechen, oder ob er doch lieber einen Schritt zurücktritt." Ihre Stimme senkte sich, wurde fast zu einem Flüstern, das dennoch durch den Raum hallte. "Ach, was man doch alles verlieren kann." Ihre Worte trugen ein Gewicht, das schwerer war als das Vakuum des Alls draußen, ein Gefühl von drohender Gefahr, die hinter jedem unbedachten Schritt lauern konnte. Was hatte sie in ihrem Leben schon alles verloren, das schlimmste war, wie oft hatte sie sich selbst schon verloren.
Kate drehte sich leicht zur Seite und ließ ihren Blick erneut in die Tiefe des Alls schweifen. "Das Leben ist eine genauso große Illusion wie die Kontrolle, die wir glauben zu haben," sagte sie, ihre Stimme nun nachdenklicher, fast melancholisch. "Die Vorstellung, etwas zu haben, etwas zu teilen. Der Glaube, etwas zu besitzen, etwas zu kontrollieren. Es gibt nichts, das so mächtig ist, als wenn jemand fest glaubt, dass er die Kontrolle hat, dass er das Vertrauen genießt, den anderen versteht." Ihre Worte schienen in der Luft zu schweben, als sie den Gedanken weiterspann. Wie würde es sich anfühlen, wenn sie sich ein einziges mal wirklich erlaubte einer anderen Person komplett zu vertrauen, mit jeder Phaser ihre Körpers.
"Allerdings," sie wandte sich wieder zu Natsu, ihre Augen schienen durch ihn hindurch zu sehen, "kann man ein Gefühl nur dann erzeugen, wenn man die Grundlage dieses Gefühls wirklich versteht. Wenn man weiß, was es benötigt, um es zu erzeugen." Ihre Worte waren nun präzise, fast schneidend, und die unterschwellige Warnung darin nur schwer zu überhören.
"Und weißt du, Natsu," sie trat näher an ihn heran, ihre Stimme nun eindringlich, "was das größte Risiko bei diesem Spiel ist? Es ist die Tatsache, dass man vorher nicht weiß, mit welchen Narben man zurechtkommen muss. Sei es die eigenen oder die eines anderen. In welche Glasscherben fasst man eigentlich gerade?" Sie spürte sie, die einen Narben, auf ihrem Körper und auf ihrer Seele, sie wogen schwer.
Kate hielt inne und sah ihm tief in die Augen, ihre blauen Augen funkelten wie kaltes, unbarmherziges Eis. "Nur jemand, der Verlust erlitten hat, der sich mit den dunkelsten der Gefühle auseinandersetzen musste, weiß, wie schmerzhaft dieses Spiel enden kann. Vertrauen oder auch nur die Illusion davon gehört zu den hellen, positiven Gefühlen, sie zu ertragen ist manchmal schwerer als die tiefsten Abgründe."
Für einen kurzen Moment erschien sein Gesicht von ihren Augen, erst mit Lächeln dann seine weit aufgerissenen Augen als er merkte das sei sein Leben beenden würde. Sie schluckte und versuchte das Bild von sich zu schieben.
Die Luft auf der Brücke schien sich mit einem Mal zu verdichten, als Kate und Natsu einander gegenüberstanden, die Bedeutung ihrer Worte schwer in der Stille hängend. Das leise Summen der Maschinen, das ferne Piepen der Instrumente, all das schien in den Hintergrund zu treten, während die beiden in einem Moment tiefen Verständnisses verharrten. Es war ein Augenblick, in dem sie beide wussten, dass sie sich auf einem schmalen Grat bewegten, der sie entweder näher zueinander bringen oder unwiderruflich voneinander entfernen konnte.
Kate ließ schließlich ihren Blick wieder abwenden und sah in die Tiefe des Weltraums hinaus, als würde sie dort die Antworten suchen, die sie in sich selbst nicht finden konnte. In diesem Moment wusste sie, dass das Spiel,erst begonnen hatte – und dass sie bereit war, jedes Risiko einzugehen, um zu gewinnen. Sie durfte einfach nicht verlieren, jedoch war die Frage was ein Gewinn wirklich bedeuten würde, hies das Automatisch die Niederlage des anderen oder war es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten möglich das ein Spiel das zwei spielten auch zwei Sieger hervorbrachte.
