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SN DO: ALC - Die Suche nach dem Elixier der Heilung - Druckversion

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SN DO: ALC - Die Suche nach dem Elixier der Heilung - zero - 01.08.2024

25.06.2024

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Sith Lady Kirana Zero
Systemlady von Dathomir / Kommandantin Sith-Spectre Grim Reaper
Große Halle im Tempel auf Dathomir
Tag 0 - 240629 n.E.
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Kirana ist zurück auf Dathomir. Ihre Familie hat sie herzlich empfangen. Ihrer Partnerin und den beiden Kleinen geht es sehr gut. Sie haben ihren 2. Geburtstag vor einigen Wochen gefeiert und beide haben damit ihre Ausbildung innerhalb der Familie begonnen. Kara lernt ihnen alles, was sie schon aufnehmen können, womit sie spielerisch auf ihre Zukunft im Clan und in der Galaxy vorbereitet werden.
Doch dieses Mal ist Kirana in eigener Mission unterwegs. Sie ist auf der Suche nach ganz speziellen Kräutern und Pflanzen. In der Bibliothek auf Ossus hat sie einige Informationen sammeln können, welche für sie hier verwertbar sind. Alte Sith-Schriften haben ihr offenbart, dass es auf Dathomir Orte gibt, an denen bestimmte Pflanzen und Mineralien wachsen, die spezielle Heilungskräfte haben. Als Systemlady von Dathomir sollte sie das Land weitestgehend kennen. Merkt aber genau in diesem Punkt wieder, was es noch alles zu entdecken gibt.
Einige alte Zeichnungen mit Inschriften, die sie für sich holografiert hat, zeigen bläuliche Blüten mit gelben Blättern, welche besondere Essenzen enthalten, die genauso heilend, wie in falscher Dosierung sogar tödlich sein können.
Bei der Durchsicht einiger dieser alten Schriften hier im Tempel dann ist sie auf noch ältere Methoden der Ur-Alchemisten auf Dathomir - sie gehörten zu den Dathomiri-Ur-Hexen - gestoßen. Daher zieht Kira nun auch noch die Bücher der Alchemie hinzu, welche zahlreich auf Dathomir vorhanden sind.
Ihre Studien zur Alchemie hatten hier begonnen und werden hier auch weitergeführt. Ein Gefühl von Wärme und Bekanntheit durchströmt sie, wenn sie sich hier aufhält.
Die große Halle ist eines, die angrenzende Bibliothek hingegen ist ein Traum. Nur mit spezieller Berechtigung darf man sich hier aufhalten. Dies sind Sicherheitsmechanismen, die nach unzähligen Angriffen auf die "Schätze Dathomirs", wie die alten Schriften und Bücher auch genannt werden, erfolgten. Das Wissensgut, das sich hier befindet, ist von unschätzbarem Wert für jede einzelne Dathomiri. Durch ihren familiären Stand auf diesem Planeten besitzt Kirana selbst einige besondere Exemplare, die sich nicht hier in der öffentlichen Bibliothek befinden. Selbst im verbotenen Trakt, zu dem nur eine Handvoll Personen Zugriff haben, sind diese nicht zu finden. Doch hier, in dieser Bibliothek, da fühlt sich Kirana zuhause.
Bei der Archivarin handelt es sich um eine gute Bekannte. Sie gehört zum Clan der untergehenden Sonne, welcher loyal zu Schwester Shias Familie steht. Shia war Kiranas Mutter und sie war neben Tamith Khai die Führerin dieses Clans.
Ein paar Stunden hält sie sich hier auf, um zu recherchieren. Als es langsam dämmert draußen, verlässt sie die Bibliothek mit einer Menge Informationen für ihren nächsten Ausflug und begibt sich nachhause, zu ihrer Familie, welche sie herzlich empfängt.


RE: SN DO: ALC - Die Suche nach dem Elixier der Heilung - zero - 01.08.2024

17.07.2024

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Sith Lady Kirana Zero

Systemlady von Dathomir / Kommandantin Sith-Spectre Grim Reaper

Dathomir - Great Canyon Clan / Dschungel

Ich-Perspektive

Tag 1 - 250629 n.E.

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Ich bin früh aufgestanden, habe mich gestärkt und mein Morgentraining absolviert. Meine Frau Kara und die Mädchen. Ich höre sie und muss schmunzeln. Es fühlt sich an, wie eine normale Familie und das ist es für mich auch. Kara macht Yoke und Yane für die tägliche Schule fertig. Bevor die Mädchen dann abgeholt werden, stürmen sie noch zu mir. Ich bin grad mit der Meditation fertig, sitze noch in der Mitte des Raumes und beide schauen mich mit ihren großen Kulleraugen an. Sie sehen aus wie Klone, als wären sie ein und dieselbe Person. Nur die Augen- und die Haarfarbe sind unterschiedlich. Während Yoke meine damaligen braunen Augen und meine störrischen schwarzen Haare hat, ist Yane mit den blauen Augen und den blonden Locken meiner Frau gesegnet. Nachdem ich beide mit meinen jetzt dunkelviolett fluoreszierenden Augen lächelnd anfunkele, stürzen sie sich lachend auf mich und ihre kleinen Ärmchen legen sich um meinen Hals, während sie ihre kleinen Körper fest an mich drücken. Ich nehme beide in den Arm und drücke sie so fest ich es kann, ohne ihnen weh zu tun. Diese extra Kuscheleinheit holen sie sich immer, wenn sie es können. Dann sind beide auf dem Weg und verabschieden sich von mir.

Als die beiden weg sind, tritt Kara an mich heran. Sie legt beide Arme auf meine Schultern, drückt sich an mich und flüstert mir ins Ohr "Die beiden vermissen dich." Ich atme tief ein. "Nur die beiden?" frage ich, während ich meinen Kopf zu ihr drehe und ihr in die tiefseeblauen Augen schaue. "Ich liebe dich Kira. Ich vermisse dich jede Sekunde, die du nicht bei mir sein kannst. Bei mir und den Mädchen, deiner Familie. Ob nun hier auf Dathomir oder drüben auf Corstris." Ich nicke ihr zu "Ich weiß, Kara darling. Ich liebe dich und die Mädchen mindestens genauso sehr. Und du weißt, dass ich alles tue, damit ihr in Sicherheit sein könnt. Das ist das wichtigste." "Kira, was ist das für ein Auftrag, den du da hast?" Ich räuspere mich, gebe Kara einen Kuss und stehe im selben Moment auf. Da ist es wieder, die Fassade, die ich aufsetzen muss "Du weißt, dass ich dir darüber nichts sagen kann. Es ist sicherer für dich, so wenig wie möglich zu wissen. Ich werde nicht lange auf Dathomir sein. Es gibt noch mehr Aufträge und wir befinden uns schon wieder in einer Situation, die es mir unmöglich macht, hier zu bleiben."

Ich überlege eine Weile, dann sage ich ihr zumindest das "hör mir zu Kara! Diese Aufträge sind von äußerster Wichtigkeit für uns alle. Ich lerne dadurch nicht zuletzt wieder neue Techniken, um uns alle zu schützen. Und ich kann es an Yoke und Yane weitergeben. Ich werde aufbrechen und hier bin hier auf Dathomir ein paar Standardtage unterwegs bevor ich zurück nachhause komme. Ich werde mich verabschieden bevor ich den Planeten verlasse." Kara schaut mich ein wenig enttäuscht an und meint dann "ich hatte gehofft, wir haben mehr Zeit für uns. Wir beide meine ich, ohne die Mädchen" sie hat diesen Blick, den kenne ich genau. Ich muss lächeln und spüre sofort die Anziehungskraft zwischen uns. Ich nehme sie in den Arm und schaue sie an "Meine Süße. Ich weiß, was du meinst und ich bin sicher, dass wir etwas Zeit für uns finden werden bevor ich gehe." Dann küsse ich sie leidenschaftlich bevor ich meine Ausrüstung schnappe und mich aufmache in Richtung des Dschungels von Dathomir. Mein Rancor wartet schon auf mich, um mich durch das gröbste hindurchzuführen. Sie ist sehr zuverlässig.



Der Weg führt mich raus aus dem Hafengebiet, weit weg von den Tempeln und der Zitadelle und auch weit weg von meinem Zuhause, dem Stamm, dem Great Canyon Clan, dem ich angehöre. Der Dschungel ist von einer weißgrauen Schicht überschattet. Wie eine Decke legt sich diese über die gesamte Dschungelwelt. Durch Domir, die rote Sonne Dathomirs, schimmert alles in einem dunklen Rot, welches durch künstliches Licht an einigen Stellen erhellt wird.

Es gibt eine Menge Flora und Fauna hier auf diesem Planeten. Beim Blick aus dem All ist das so nicht ersichtlich. Doch mit der Vielfalt kommt auch die Gefahr. Ich weiß darum, aus diesem Grund bin ich hier sehr vorsichtig unterwegs. Eine Menge Pflanzen und Tiere begegnen mir auf dem Weg. Ich erweise jedem von ihnen Respekt, was mir im Gegenzug den Einlass gewährt. Zu wissen, wie man sich hier fortbewegt ist eine Sache, von der Natur und der Umwelt selbst auch respektiert und vor allem toleriert zu werden, eine andere.

Ich bin den ganzen Tag unterwegs, studiere die Umgebung genau, mache mir Aufzeichnungen und vergleiche alte Zeichnungen in Dathomiri-Schrift mit dem, was tatsächlich noch existiert.

Als ich die Schlucht verließ, wusste ich, worauf ich mich einlasse.



Somit ist klar, was mich die nächsten Tage hier erwartet. Ich muss alle Zutaten besorgen, die auf meiner Liste stehen, welche mir von Lady Lyra überreicht wurde...


RE: SN DO: ALC - Die Suche nach dem Elixier der Heilung - zero - 01.08.2024

22.07.2024

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Sith Lady Kirana Zero

Systemlady von Dathomir / Kommandantin Sith-Spectre Grim Reaper

Dathomir - Great Canyon Clan / Dschungel

Tag 6 - 300629 n.E.

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Kirana befindet sich zwischen der Dschungelwelt Dathomirs und den felsigen Schluchten. Hier geht fast eins in das andere über. Die rot schimmernde Sonne taucht alles in ein dunkles Flair, welches dem Planeten sein düsteres Aussehen verleiht. Besonders hier draußen, außerhalb der Stadt und dem Treiben, welches mittlerweile seit einigen Jahren auch um Dathomir keinen Halt gemacht hat, ist es ruhig und einsam. Man trifft tagelang auf nichts als Pflanzen, Tiere und wildgewachsene Natur.

Die Sith Lady hat einige Kräuter für die Schwestern gesammelt. Wenn sie schon unterwegs ist, nutzt sie dies, um die Vorräte an seltenen Pflanzen und Kräutern für das Lager aufzufüllen. Nicht sehr oft reisen die Schwestern so weit raus. Durch viele verschiedene Besucher aus fremden Welten haben sich auch hier schon einige Spezies an Tieren verbreitet, die es vorher nie gab. Die Einstufung deren Gefahr reicht von völlig harmlos bis zu tödlich. Junge Reisende ihres Stammes sind nicht zurückgekehrt. Man spürte in der Macht ihren Tod durch ein reißendes Tier, welches sie nicht kannten. Selbst die Rancoren mieden einige Plätze, weil sie bereits ahnten, was Ihnen dort entgegenkam.



Kira jedoch stellt sich fast allem. Auch wenn dies bedeutet, dass sie einiges riskieren muss. Das ist sie ihren Schwestern schuldig für alles, was diese für sie und ihre Familie tun. Durch ihre besonderen Fähigkeiten in der Macht kann sie mit anderen Tieren kommunizieren. Sie kann nicht nur die Sprachen der humanoiden Wesen alle verstehen, ihr Talent liegt auch darin, die Tiere zu verstehen und zu mit ihnen zu kommunizieren. Selbst lebende Pflanzen können ihr auf deren Art mitteilen, ob sie positiv oder negativ gestimmt sind. Nur bei einigen, wirklich alten machtsensitiven Wesen, da hat sie noch ihre Schwierigkeiten. Hier hat Kirana schon einiges von Lord Krason gelernt, jedoch bei weitem nicht genug, um mit diesen Wesen auch zu kommunizieren. Wo Kirana nur ein summen oder krächzen vernimmt, kann Lord Krason deutliche Empfindungen, ja fast richtige Worte, vernehmen. Der Weg dahin ist noch ziemlich lang für die Alchemistin.



Die wirklich gefährlichen Ecken mied jedoch auch Kira. Sie weiss um die Gefahr und wie weit sie selbst gehen kann. Auch will sie ihren Rancor nicht unnötig gefährden. Rana, wie ihr Rancor genannt wird, ist nicht mehr die Jüngste. Doch für Kirana ist sie immer da und bringt sie wohin es sein muss.



Hinter dem Dschungel ist Kirana nun im bergigen Waldland unterwegs. In den Höhlen findet sie Unterschlupf für die Nacht.



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Dathomir - Dschungel / Waldland / Höhlen / zurück zum Clan

Tag 7-10 / 010729-040729 n.E.

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Während dieser Tage streift Kirana durch die Höhlen, findet hier und dort wichtige Mineralien, Steine, Edelsteine und Metalle. Mit entsprechendem Werkzeug und unter Zuhilfenahme der Macht sammelt sie von allem das ein, was für sie notwendig ist, kartografiert bestimmte Fundorte und dokumentiert alles für sich in ihren privaten Aufzeichnungen.

Nachdem sie sich einigen unbekannten Wesen stellen musste, ist sie erschöpft an Tag 10 zurück zum Clan geritten.



Kirana ist keine klassische Lichtschwertkämpferin. Sie ist mehr in Richtung Magie und Diplomatie ausgebildet. Ihre Fähigkeiten spezialisieren sich mehr für die Position im Hintergrund oder eben als Consular für den Dunklen Orden. Das Kämpfen und die rohe Gewalt, die überlässt sie den anderen Jedi, welche sich auf genau so etwas spezialisiert haben. Als Consular ist sie erfolgreich, ebenso wie als Alchemistin und somit auch als Dathomiri Hexe. Dies kommt tief aus ihrem Innern, verwurzelt mit den Urahnen ihres Volkes. Das diplomatische Geschick hat sie von ihrem Vater. Dieser hat viele Jahre erfolgreich für das Sith Imperium gedient und dafür gesorgt, dass viele Welten bekehrt wurden und sich dem Imperium anschlossen.



Nun ist Kira glücklich, wieder beim Clan zu sein. Kara, die Kiras Ankunft bereits im Vorfeld ahnte, hat sie glücklich in die Arme geschlossen und gönnte ihr die erforderliche Ruhezeit, um sich zu erholen.


RE: SN DO: ALC - Die Suche nach dem Elixier der Heilung - zero - 22.08.2024

22.08.2024

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Dathomir

Tag 21 / 150729 n.E.

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Kirana befand sich im dunklen, kalten Inneren einer Hexenclanhöhle tief in den Bergen von Dathomir. Die Luft war schwer von Feuchtigkeit, der Geruch nach Moos, verbrannten Kräutern und dem eisenhaltigen Blut der Kreaturen, die in diesen steinigen Mauern einst geopfert wurden, lag drückend in der Atmosphäre. Der Boden unter ihren Füßen war rau und uneben, aus hartem, porösem Gestein, das mit den Jahren durch die schweren Schritte und die dunklen Rituale der Clanschwestern ausgehöhlt worden war. Fackeln, die an den Wänden befestigt waren, flackerten träge und warfen ein flackerndes, unruhiges Licht auf die uralten, mit Symbolen verzierten Wände. Das Dröhnen des Windes, der durch die engen Bergschluchten pfiff, hallte von den steinernen Mauern wider und schuf eine beinahe bedrückende Klangkulisse, die sich tief in Kiranas Geist fraß.



Die letzten Tage hatten sie nahezu zerbrochen. Jeder Muskel in ihrem Körper schrie vor Schmerz, jede Faser ihres Geistes war ausgezehrt von den endlosen Prüfungen, denen sie sich stellen musste. Sie hatte sich als Dunkle Jedi schon auf vielen Schlachtfeldern bewiesen, hatte in der Dunklen Seite der Macht ihre Kraft gefunden und gestärkt. Doch hier, im Herzen des Hexenclans, fühlte sie sich verwundbar und entblößt. Die Alchemisten des Clans hatten sie einer Prüfung nach der anderen unterzogen, und mit jedem Schritt war es, als ob die Last des Universums schwerer auf ihren Schultern wog. Physisch bis an ihre äußersten Grenzen getrieben, hatte sie mit Schmerzen und Erschöpfung gekämpft, während die geistigen Prüfungen ihre mentale Stärke und ihren Glauben an sich selbst infrage stellten. In dieser düsteren Umgebung schien es, als ob die dunklen Mächte, die die Clanschwestern anriefen, sie selbst heimsuchten und jede noch so kleine Schwäche erbarmungslos ans Licht brachten.



Die letzte und schwerste Prüfung war die des Feuers. In der tiefsten Kammer der Höhle, wo der Stein so dunkel wie die Nacht war und das Echo ihrer Schritte von den Felsen wie das Flüstern von Geistern hallte, musste sie die Transmutation ergründen. Vor ihr in einem alten, mit Ruß bedeckten Kessel loderten Flammen, die nicht aus gewöhnlichem Feuer bestanden. Es war ein magisches Feuer, genährt von den tiefsten, dunkelsten Energien der Macht, pulsierend und lebendig, als ob es ein eigenes Bewusstsein hätte. Die Pflanzen und Kräuter, die sie bearbeitete, durften nicht verbrannt werden. Sie mussten durch die exakte Kombination aus uralten Sprüchen und der Manipulation der umgebenden dunklen Materie in ein Pulver transmutiert werden, das für das Elixier der Heilung benötigt wurde.



Immer wieder war Kirana gescheitert. Die Flammen hatten ihre Hände verbrannt, die Macht hatte sich gegen sie aufgebäumt, und jedes Mal, wenn sie kurz davor war, die richtige Balance zu finden, entglitt ihr das Ergebnis, wie Sand, der durch ihre Finger rieselte. Die Hohe Mutter des Zirkels, deren durchdringender Blick selbst die stärksten Krieger zum Zittern bringen konnte, hatte ihre Fehler mit eiserner Miene beobachtet, und jedes Versagen war wie ein Stich in Kiranas ohnehin geschundenes Herz. Sie hatte unzählige Male von vorne begonnen, ihre Konzentration gesammelt, nur um erneut an der fast unmöglich scheinenden Aufgabe zu scheitern. Der Druck war überwältigend. Jede Faser in ihr brannte vor Anstrengung, ihre Gedanken waren wie zersplitterte Scherben, unfähig, einen klaren Weg zu finden.



Das Feuer, das sie zu meistern versuchte, schien mit jeder ihrer Schwächen zu spielen, als ob es sich ihrer innersten Zweifel bewusst wäre. Ihre Zweifel, die seit ihrer Ankunft auf Dathomir tief in ihrem Inneren gewachsen waren. War sie stark genug? Würde sie diese Prüfung bestehen oder an den scharfen Kanten ihrer Unzulänglichkeit zerschellen? Der Raum um sie herum schien enger zu werden, die Schatten krochen über die Wände wie unheilvolle Vorboten ihres Versagens.



Doch trotz all der Rückschläge kämpfte Kirana weiter. Mit jedem neuen Versuch vertiefte sie sich tiefer in die Dunkelheit, die sie umgab. Sie ließ die Verzweiflung in sich hineinströmen, nicht um sie zu überwinden, sondern um sie zu nutzen, um sie zu ihrer Stärke zu machen. Ihre Hände zitterten, als sie die letzten Zutaten behutsam in das Feuer legte. Sie spürte, wie die Macht um sie herum pulsierte, wie die Energie des Raumes, der Felsen, der Flammen, und der tief in der Erde schlummernden Kräfte in ihren Geist und Körper strömten. Es war, als ob die Höhle selbst ihren Atem anhielt, als sie die letzten Worte des Rituals sprach.



In diesem Moment, zwischen Leben und Tod, zwischen Triumph und völliger Zerstörung, geschah es. Die Kräuter begannen, sich zu verändern, langsam, fast unmerklich, doch dann beschleunigte sich der Prozess. Das Feuer leckte sanft über die Blätter, ohne sie zu verbrennen. Stattdessen verwandelten sie sich in das feine, schimmernde Pulver, das sie so verzweifelt hatte erschaffen wollen. Ein Triumph, der sie an den Rand des Wahnsinns geführt hatte.



Kirana fiel auf die Knie, ihre Kräfte erschöpft, ihre Seele ausgebrannt. Der Raum um sie herum drehte sich, die Flammen flackerten noch immer sanft, und die Hohe Mutter stand über ihr, mit einem Ausdruck, der vielleicht Anerkennung verriet, vielleicht aber auch nur Gleichgültigkeit. Kirana hatte es geschafft. Aber der Preis war hoch gewesen. Sie hatte fast alles verloren – ihre Stärke, ihren Glauben an sich selbst. Was blieb, war nur die tiefe Leere, die sie nun begleiten würde. Doch sie hatte es geschafft. Und auf Dathomir war das mehr, als die meisten jemals erreichen würden.



Völlig erschöpft, holte Kara sie nach hause, wo sie sich erneut in einer tiefen Mediation erholte von den Strapazen dieser Prüfung, bevor sie sich dann aufmachte zum nächsten Schritt auf ihrem Weg, das Elixier fertig zu stellen.